Smart Label mit batterielosem E-Paper-Display sind eine wartungsfreie Kennzeichnung für Transportboxen. (Bild: Faubel)

Batterielose E-Paper-Displays von Faubel optimieren die Logistik

Volle Power, aber ohne Batterie

Die Faubel & Co. Nachfolger GmbH zeigt erstmals auf der LogiMAT 2019, Stand G15, Halle 4, woran das Unternehmen in den letzten Monaten gearbeitet hat: Smart Label mit E-Paper-Display ohne Batterie. „Batterielos geht nicht. Mit der Aussage haben wir uns nicht abgefunden“, sagt Frank Jäger. Er verantwortet in der Geschäftsführung des Spezialisten für Funktionsetiketten die Abteilungen Produktentwicklung, Vertrieb und Marketing.

Petra Schäffner
Business Development Manager
Melsungen, Deutschland

„In den heutigen Produktions- und Logistikprozessen gibt es an vielen Stellen den Bedarf, Informationen darzustellen“, so Jäger. Dargestellt würden Informationen zu Waren oder auch Beschreibungen von Prozessen. Ein klassisches Beispiel seien wiederverwendbare Kunststoffbehälter, in denen unterschiedliche Waren an unterschiedliche Adressen versandt werden. Darin sieht der Geschäftsführer das Potential der Smart Label:

„Innerhalb eines Lieferprozesses kann die Adresse auf dem E-Paper-Displays mit Einsatz von RFID-Technologie aktualisiert bzw. neu beschrieben werden. Dadurch wird der Lieferprozess schneller und effizienter.“

Vielfach schaffe das Display besonders für die Intralogistik einen Vorteil, in dem seine Daten während der Fertigung wiederholt aktualisiert werden könnten: Zuerst würden die Einzelteile angezeigt und nach deren Zusammenbau die neue Baugruppe.

Um diese Anwendungen darüber hinaus zu optimieren, biete Faubel batterielose E-Paper-Displays an. „Sie sind langlebig und wartungsfrei sowie einfach zu transportieren und zu entsorgen“, erklärt Frank Jäger. Die Auflösung reiche neben Buchstaben und Ziffern ebenfalls für QR- und Data-Matrix-Codes aus. Der Aufwand der Hardware-Programmierung sei gering, da die Darstellungen bzw. die Daten veränderlich sind.

Baukastenprinzip

Das Display ist eine Komponente des Smart Labels. Die Kunden von Faubel können, laut Jäger, „zwischen einem NFC- oder HF-Tag als Steuerungs- und Speichereinheit auswählen. Anschließend werden beide Komponenten in ein Karton- oder Kunststoffgehäuse eingefasst.“ Die Gehäuse könnten an der Ware verschraubt, verklebt, seitlich eingesteckt oder mit Hilfe von Magnet oder Klett angebracht werden. Das Baukastenprinzip passe sich einer Vielzahl logistischer Prozesse an und sei deshalb zum Einsatz in unterschiedlichen Branchen geeignet

Vortrag auf der LogiMAT 2019 im Forum C

Die Besucher erhalten nicht nur am Messestand von Faubel detailliert Auskunft über Smart Label, sondern auch in einem Vortrag am 19. Februar 2019 von 13:00 Uhr bis 13:30 Uhr im Forum C, Halle 4. Petra Schäffner, Business Development Manager bei Faubel, wird unter dem Titel „Volle Power, aber ohne Batterie?! Visualisieren Sie Ihre Logistikdaten mit den neuesten E-Paper-Displays“ über den Status quo der Technik berichten.


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