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Bild: Checkpoint Systems

LPP steigert den Umsatz um 3% dank RFID von Checkpoint

RFID von der Quelle bis zur Filiale implementiert!

Das polnische Einzelhandelsunternehmen LPP mit den Bekleidungsmarken Reserved, Cropp, House, Mohito und Sinsay hat in mehr als 450 Geschäften gemeinsam mit Checkpoint Systems RFID-Technologie implementiert, weitere 900 sind in Vorbereitung.

Seitdem konnten der Umsatz um drei Prozent gesteigert, die Bestandsgenauigkeit sowie die Regalverfügbarkeit auf 99 Prozent erhöht und die Dauer des Kassiervorgangs um durchschnittlich 70 Prozent reduziert werden. Auch während der pandemiebedingten Ladenschließungen zeigten sich die Vorteile der RFID-Lösungen von Checkpoint Systems bei der Umstellung auf den reinen Online-Verkauf.

LPP konnte in den vergangenen zwei Jahrzehnten stark wachsen und war daher auf der Suche nach einem Partner, der RFID-Technologie in großem Umfang implementieren kann – von der Quelle über die Distributionszentren bis zur Filiale. Verbessert werden sollten die Lagerverwaltung und die Bestandsgenauigkeit, während der Filialbetrieb effizienter gestaltet und der Warenschwund reduziert werden sollte.

Checkpoint Systems, mit denen LPP bereits im Bereich Warensicherung zusammenarbeitete, konnte genau dies leisten. Dafür entwickelte der Lösungsanbieter einen speziellen dualen RF- und RFID-Tag, der sich harmonisch in die Ästhetik und das Gesamtdesign der Läden von LPP einfügte, ohne dass dies zu Verzögerungen für den straffen Gesamtzeitplan sorgte. Mit diesem für LPP gestalteten dualen Tag wurden alle Kleidungsstücke bereits an der Quelle gekennzeichnet (in Zusammenarbeit mit den Lieferanten von LPP), während parallel zwei Distributionszentren in unter einem Jahr mit 30 RFID-Tunnels ausgestattet wurden, die diese Tags lesen und kodieren können.

Kassiervorgang deutlich beschleunigt

Obwohl die weltweite Implementierung noch läuft, ist bereits klar, dass die ursprünglichen Ziele des Projekts erreicht und übertroffen wurden. Bei den schon mit RFID-Technologie ausgestatteten Geschäften liegt die Regalverfügbarkeit bei 99 Prozent. Das ist eine Steigerung von circa 13 Prozent gegenüber dem Projektbeginn. Auch die Bestandsgenauigkeit liegt bei 99 Prozent. Die Dauer des Kassiervorgangs konnte im Durchschnitt um 70 Prozent reduziert werden. Bereits beim Entfernen der Sicherungsetiketten, die mit RFID-Tags ausgestattet sind, werden die Produktinfos und der Preis an die Kasse übertragen – so entfällt das separate Einscannen der Barcodes.

Von dieser Zeitersparnis profitieren auch die Kundinnen und Kunden im Geschäft. Darüber hinaus konnte LPP seit der Einführung der Technologie einen Umsatzanstieg von drei Prozent verzeichnen. Die Technologie von Checkpoint Systems ermöglicht es durch die Analyse von Topsellern auch, den Bestand genauer auf die Bedürfnisse der einzelnen Filialen hin zuzuschneiden. Wichtig war LPP zudem das Thema Nachhaltigkeit: Alle Hard-Tags von Checkpoint Systems sind innerhalb der Lieferkette wiederverwendbar.

Reibungslose Umstellung auf den reinen Onlinehandel

Während der Implementierungsprozess in vollem Gang war, brachte die Covid-19-Pandemie den stationären Einzelhandel zum Stillstand. Für LPP erwies sich die Umstellung auf den reinen Onlinehandel dank der RFID-Technologie als unkompliziert. Durch die verbesserten Abläufe in den Distributionszentren sowie die Bestandsgenauigkeit von 99 Prozent verlief die Umstellung auf einen reinen Online-Verkauf vergleichweise reibungslos.

Der Einsatz von RFID-Lösungen von Checkpoint Systems wird bei LPP ausgebaut. In Planung sind etwa der Ausbau von Omnichannel-Strategien und intelligente Umkleidekabinen.

Was ist RFID und wie profitiert der Einzelhandel davon?

RFID nutzt Funkwellen, um an Objekten angebrachte Tags automatisch zu identifizieren und zu verfolgen. Wenn das Etikett durch ein Lesegerät in der Nähe ausgelöst wird, sendet es elektronisch gespeicherte Informationen – wie z. B. eine Inventarnummer – an das Lesegerät zurück. Ähnlich wie ein Barcode hat jedes Etikett einen einzigartigen Fingerabdruck digitaler Daten. Im Gegensatz zu einem Barcode muss sich ein RFID-Tag jedoch nicht in direkter Sichtweite befinden, um vom Lesegerät erkannt zu werden.

In erster Linie ermöglicht die RFID-Technologie eine einfachere und genauere Bestandszählung, was bedeutet, dass im Einzelhandel stets über aktuelle Bestandstransparenz und Rückverfolgbarkeit auf Artikelebene in Filialen, Lagern und Lieferketten verfügt wird. Dies ist besonders wichtig für den Omnichannel-Einzelhandel, da der gesamten Bestand über alle Kanäle hinweg in Echtzeit angezeigt und verfolgt werden kann.

Die Geschwindigkeit, mit der RFID den Lagerbestand und den Standort genau verfolgen kann, reduziert auch die Arbeitskosten und den Zeitaufwand erheblich, da manuelle Bestandsaufnahmen entfallen. Die Fähigkeit, Hunderte von Tags gleichzeitig zu lesen, macht RFID nicht nur genauer und zuverlässiger, sondern vor allem auch viel schneller als alternative Methoden.

Erfahren Sie mehr zum Use Case von LPP hier auf RFID & Wireless IoT Think!

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Stephen Howells
Stephen Howells
Director Global Product Management
Hirschhorn, Deutschland
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