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Checkpoint veröffentlicht neue Studie zur Lebensmittelverschwendung

Bild: Checkpoint Systems

Checkpoint veröffentlicht neue Studie zur Lebensmittelverschwendung

Checkpoint Studie: Verbraucher sehen den Einzelhandel in der Pflicht, aktiv gegen die Verschwendung von Lebensmitteln vorzugehen

Acht von zehn befragten Konsumenten erwarten laut einer Studie von Checkpoint Systems in Großbritannien, dass der Einzelhandel eine führende Rolle bei der Bekämpfung von Lebensmittelverschwendung einnimmt. Mehr als die Hälfte (58 Prozent) der britischen Verbraucher würde „eher“ bei einem Supermarkt einkaufen, der sich aktiv um das Thema bemüht, ein Viertel sogar „sehr viel eher“. Diese Zahlen zeigen: Wer sich als Lebensmitteleinzelhändler aktiv gegen die Verschwendung von Lebensmitteln einsetzt, kann damit Kunden gewinnen, binden – und seine Marge schützen.

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Die Studie aus Großbritannien legt dar, dass Verbraucher grundsätzlich bereit sind, Geschäfte zum Einkaufen zu bevorzugen, die sich zur Abfallreduktion verpflichten. In Deutschland entsteht der Großteil der Lebensmittelabfälle (52 Prozent) laut dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft zwar in privaten Haushalten, während auf den Lebensmitteleinzelhandel nur vier Prozent der weggeworfenen Lebensmittel zurückgehen. [1] Doch in einer Studie vermuteten 42 Prozent der Befragten, dass die meisten Lebensmittelabfälle im Handel entstünden. [2] Hier liegt also eine klare Chance zur Positionierung für den Lebensmitteleinzelhandel. Dass Aktivität erwartet wird, zeigt eine weitere Studie: Hier gaben 83 Prozent der befragten Deutschen an, dass es ihnen wichtig ist, dass der Handel Maßnahmen ergreift – 85 Prozent wollten zudem selbst aktiv werden. [3]

Rechtzeitige Reduzierung von Produkten

Zu den aus ihrer Sicht möglichen Optionen für den Handel zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen gaben die im Auftrag von Checkpoint Systems befragten Verbraucher in Großbritannien Folgendes an: ein besseres Management des Mindesthaltbarkeitsdatums (47,7 Prozent), die Zusammenarbeit mit den Lieferanten, um die Lebensmittelverschwendung in der gesamten Lieferkette zu verringern (43,7 Prozent), und eine frühere Reduzierung der Produkte (41,1 Prozent). Letzteres ist eine bewährte Methode im Einzelhandel, um Abfälle zu vermeiden. Begrüßenswert ist daher die gemäß der Studie breite Akzeptanz von Produkten, die sich dem Ende ihrer Lebensdauer nähern. Nur einer von zehn Käufern gibt an, dass er nie nach reduzierten Artikeln im Geschäft sucht. Von den verbleibenden 91 Prozent sind zwei Fünftel aktiv auf der Suche nach Schnäppchen und suchen 2021 häufiger nach reduzierten Artikeln als im Jahr 2020. Nur jeder zehnte Befragte gab an, dass er bestimmte Frischeprodukte nicht rabattiert kaufen würde – vor allem Fleisch und Meeresfrüchte. Zwei Drittel sagten, hier keine Einschränkungen zu machen.

Preisnachlässe auf Lebensmittel mit kurzem Haltbarkeitsdatum können jedoch nur 0,75 Prozent des Umsatzverlustes von vier Prozent ausgleichen, der durch Schwund und Verschwendung von Lebensmitteln entsteht. [4] Im ohnehin schon hart umkämpften Lebensmittelsektor, in dem die Einzelhändler in der Regel nur geringe Gewinnspannen erzielen, stellen rabattierte oder unverkaufte Lebensmittel daher eine große Herausforderung dar. Ein schlechtes Management von Lebensmittelabfällen wirkt sich entsprechend auf die Gewinn- und Verlustzahlen aus. Brisanz gewinnt dieser Aspekt durch die aktuell anstehenden Preis-Nachverhandlungen zwischen Supermärkten und großen Akteuren der Fleischbranche, ausgelöst durch die explodierenden Energie-, Betriebs- und Futtermittelkosten durch den Krieg in der Ukraine. [5]

Bestandsüberblick als Voraussetzung

Durch eine effiziente Verwaltung der Haltbarkeitsdaten von verderblicher Ware kann die Verschwendung reduziert und die Marge geschützt werden. Die Voraussetzung dafür ist ein Bestandsüberblick in Echtzeit. In diesem Fall gewährleistet die Bestandsgenauigkeit nicht nur, dass Markeninhaber einen vollständigen Überblick über alle Waren und deren Standort innerhalb der Lieferkette haben, sondern auch, dass Umsatzverluste reduziert werden und die Effizienz verbessert wird. Möglich ist das mit der RFreshID™-Lösung für frische Lebensmittel von Checkpoint Systems. RFreshID™ nutzt RFID-Technologie, um die Lagerbestände genau zu überwachen und die Effizienz der Lagerhaltung zu steigern, da Produkte mit abgelaufenem oder fast abgelaufenem Verfallsdatum leicht identifiziert werden können.

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Die Lösung ermöglicht es Einzelhändlern, ihren Bestand zu verwalten und genau zu planen, wann Nachschub benötigt wird und wann der Bestand für den Verkauf reduziert werden muss. Kunden von Checkpoint Systems, die diese Lösung nutzen, haben festgestellt, dass die Lebensmittelabfälle um bis zu 60 Prozent [6*] gesunken sind, während gleichzeitig der Zeitaufwand für die manuelle Kontrolle der Waren um bis zu 78 Prozent reduziert wurde. [7*]

Verbesserungen wurden auch bei der Bestandsgenauigkeit festgestellt, die im Lager bis zu 99,99 Prozent und im Verkaufsraum bis zu 99 Prozent erreichte. [8*] Durch die Verbesserung der Zykluszählzeiten, die Verringerung der Verschwendung und die genaue Verwaltung von Verfallsdaten können Einzelhändler dank der erhöhten Produktverfügbarkeit einen Umsatzanstieg verzeichnen.

Miguel Garcia Manso, Business Unit Director Checkpoint Systems Deutschland, kommentiert:

"Die Verbraucher müssen natürlich auch ihren Beitrag zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen leisten. Aber es ist verständlich, dass sie von den Einzelhändlern mehr erwarten. Die Supermärkte haben in Zusammenarbeit mit Wohltätigkeitsorganisationen hervorragende Arbeit geleistet, um sicherzustellen, dass mehr Lebensmittel weitergegeben werden. Aber sie müssen auch ihre Lagerbestände besser verwalten, um mehr Artikel verkaufen zu können, anstatt sie wegwerfen zu müssen.“

"Es ist offensichtlich, dass die Kunden mehr als bereit sind, preisreduzierte Produkte zu kaufen. Solange die Einzelhändler über wirksame Lösungen verfügen, um zu erkennen, wann sich die Ware dem Ende ihrer Lebensdauer nähert, können sie die Bestände schnell umschichten, gegebenenfalls den Preis senken und dafür sorgen, dass die Ware am Ende des Tages nicht weggeworfen wird."

*Die Quellen 6, 7 & 8 stammen aus internen Studien von Checkpoint.

 

 

 

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Stephen Howells
Director Global Product Management
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