Neue Biometrielösungen bei der physischen Zutrittskontrolle

Neue Biometrielösungen ebnen den Weg für den Unternehmenseinsatz bei der physischen Zutrittskontrolle!

In Unternehmen sind biometrische Verfahren zur Nutzerauthentifizierung noch nicht weit verbreitet.

Deutliche Verbesserungen der Technologie werden aber zu einem stärkeren Einsatz führen, meint HID Global, weltweit führender Anbieter von vertrauenswürdigen Identitätslösungen. Ein prädestiniertes Anwendungsgebiet ist die physische Zutrittskontrolle.

Mit biometrischen Verfahren kann die „wahre Identität“ einer Person überprüft werden. Das Hinzufügen des „menschlichen Elements“ zu traditionellen Authentifizierungsmethoden bedeutet ein deutliches Plus an Sicherheit. Die Faktoren „Wissen“ mit Passwort oder PIN und „Besitz“ mit ID-Karte oder Authentifizierungs-Token werden dabei um den Faktor „Eigenschaft“ mit Fingerabdruck oder Gesicht erweitert.

Obwohl sich die Authentifizierung per Fingerabdruck in zahlreichen Consumer-Anwendungen bereits bewährt hat, wird sie in Unternehmen noch eher zögerlich genutzt. Der Hauptgrund hierfür ist die Anfälligkeit der Lösungen für Spoofing und Hacking. Für Betrüger war es bislang zu einfach, einen Fingerabdruck zu fälschen und die Lesegeräte damit zu überlisten. Moderne Biometrielösungen bieten aber eine deutlich höhere Sicherheit, vor allem durch Verbesserungen bei der Erfassung der Fingerabdruckbilder und die Implementierung der Lebenderkennung.

Die sichere Nutzung des Fingerabdrucks hängt entscheidend von der Qualität der Erkennung ab. Marktführend sind dabei Sensoren, die auf einer multispektralen Bildgebungstechnologie basieren. Sie verwendet verschiedene Lichtspektren, um Informationen sowohl von der Hautoberfläche als auch von tieferen Hautschichten zu erfassen.

Ein solcher Sensor scannt auch dann Daten, wenn der Hautkontakt aufgrund von schwierigen Umgebungsbedingungen wie Wasser oder Schmutz auf dem Finger beeinträchtigt ist. Die Multispektral-Sensoren eignen sich für Menschen mit normalen, feuchten, trockenen oder verletzten Fingern und können auch bei Sonnenlicht, Nässe und Kälte problemlos genutzt werden.

Die multispektrale Technologie ist auch die Grundlage für die Lebenderkennung, also die Fähigkeit zu bestimmen, dass die biometrischen Daten, die der Fingerabdruckleser erfasst, von einer echten, lebenden Person stammen und nicht von einer Plastik-Fälschung oder anderen künstlichen Kopien. Für den stärkeren kommerziellen Einsatz biometrischer Lösungen ist die Lebenderkennung von entscheidender Bedeutung, um das Vertrauen in die Integrität der biometrischen Authentifizierung zu erhöhen.

„Die zuverlässigsten Fingerabdrucksensoren für die multispektrale Bildgebung mit Lebenderkennung auf dem Markt stellen in Echtzeit bereits beim ersten Versuch fest, dass die biometrischen Daten authentisch sind und vom legitimen Benutzer stammen und nicht von jemandem, der sich dafür ausgibt“, erklärt Markus Baba, Area Sales Manager DACH bei HID Global.

„Zusätzlich zu solchen optischen Systemen nutzen innovative biometrische Sensoren wie die Lumidigm-Produkte von HID Global fortschrittliche Techniken des Machine Learning und selbstlernende Algorithmen. Damit wird sichergestellt, dass die Lösungen mit neuen Bedrohungen Schritt halten und auf sie reagieren können.“

Durch die hohe Zuverlässigkeit und Sicherheit, die moderne biometrische Authentifizierungslösungen bieten, wird der Einsatz im Unternehmensumfeld deutlich steigen. Die Kombination von Karte oder Smartphone mit einer Fingerabdruckerkennung zählt aktuell zu den am stärksten wachsenden Zwei-Faktor-Authentifizierungsanwendungen, um den Zutritt zu physischen Umgebungen zu sichern.

„Mit den jüngsten Fortschritten bei Lebenderkennung und Performance bieten aktuelle Fingerabdruck-Authentifizierungslösungen eine einzigartige Kombination aus Anwenderfreundlichkeit, Verfügbarkeit und hoher Sicherheit. Damit stellen sie eine praktikable Option zum Einsatz bei Systemen zur physischen Zutrittskontrolle dar“, betont Baba.

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