RFID & Wireless IoT Search
RFID & Wireless IoT Search
Think WIOT Day Livestream 04/2022: Smart City, Umwelt & IoT der Zukunft
Automatisierte Sterilgüterversorgung mit Robotik, Sensorik und KI
  • Automatisierte Sterilgüterversorgung mit Robotik, Sensorik und KI
  • Automatisierte Sterilgüterversorgung mit Robotik, Sensorik und KI
  • Automatisierte Sterilgüterversorgung mit Robotik, Sensorik und KI
  • Automatisierte Sterilgüterversorgung mit Robotik, Sensorik und KI
  • Automatisierte Sterilgüterversorgung mit Robotik, Sensorik und KI
  • Automatisierte Sterilgüterversorgung mit Robotik, Sensorik und KI
Sterilgutversorgung

Automatisierte Sterilgüterversorgung mit Robotik, Sensorik und KI

Die Asklepios-Kliniken-Gruppe ist ein primär in Deutschland agierender Klinikbetreiber mit 160 medizinischen Einrichtungen in 14 Bundesländern. Ziel des Unternehmens ist es, die Klinikprozesse an sämtlichen Standorten mittels Digitalisierung und dem Einsatz von Robotik, Sensorik und KI effizienter zu gestalten. Ein Anwendungsfall ist die rechtzeitige Versorgung des OP mit sterilen Medizinprodukten im Asklepios Klinikum Nord in Hamburg.

Die Sterilgüterversorgung muss in sämtlichen medizinischen Einrichtungen des Unternehmens gewährleistet sein. Die Sterilisierung von Operationsgütern findet in einer Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP) statt. Ziel ist es, den Sterilisationsprozess digital zu steuern, die Sterilgüter beim Transport durch die Klinik exakt nachzuverfolgen und die Verfügbarkeit der benötigten Medizinprodukte zu steigern.

(Bildquelle: Asklepios)

Prozessanforderungen

In der AEMP gibt es verschiedene Sterilisationsanlagen, darunter Reinigungs- und Desinfektionsgeräte, Dampfsterilisatoren und Niedertemperatursterilisatoren mit Formaldehyd und Wasserstoff-Peroxid. Eine korrekte Zuordnung der Medizinprodukte zum jeweiligen Sterilisationsprozess ist erforderlich, um Schäden an den Sterilgütern zu verhindern und diese für Operationen sicher nutzbar zu machen.

Nach die Sterilisation dürfen die Medizinprodukte nicht in den unreinen Bereich der AEMP gelangen. Im reinen Bereich der AEMP erfolgt die Vorbereitung der sterilisierten Medizinprodukte für den Transport zum Operationssaal. Dazu wird ein Set aus benötigten Sterilgütern in einem metallenen Transportbehälter, dem Sieb, zusammengestellt. Die fehlerfreie Erkennung jedes Medizinprodukts ist erforderlich um anzuzeigen, ob alle benötigten Produkte vorhanden sind. Dabei muss die KI in der Lage sein, die unterschiedlichen Produkte zu erkennen.

Zielsetzung von Asklepios

  • Verfügbarkeit von Sterilgütern steigern
  • Sterilgüterversorgung digitalisieren
  • Arbeitsaufwand für Mitarbeiter im AEMP verringern
  • Transport von Sterilgütern zum Operationssaal nachverfolgen
  • Patientensicherheit steigern

Die Asklepios-Lösung

In der Asklepios Klinik Nord in Hamburg wird ein automatisiertes AEMP-System mit KI, Robotik und Sensorik für die Sterilgüterversorgung eingesetzt.

In der AEMP führen Klinikmitarbeiter eine Vorreinigung der Medizinprodukte durch und legen diese auf einen standardisierten Transportbehälter, ein metallenes Sieb. Auf einem Tablet wird vom Klinikpersonal eingegeben, welches Sieb für welchen Sterilisationsprozess vorgesehen ist. Das Sieb wird von einem Roboter abgeholt, der dieses automatisch zur Sterilisationsanlage transportiert und in dieser platziert. Dabei erkennt die KI via Sensorik, welche Medizinprodukte sich im Sieb befinden und via RFID-Technologie, welche Sterilisationsanlagen frei sind.

Nach der Sterilisation gelangen die Medizinprodukte in den reinen Bereich der AEMP. Dies verhindert, dass bereits sterilisierte Medizinprodukte in Kontakt mit Keimen kommen. Mittels KI wird jedes Sieb auf Vollständigkeit geprüft. Die KI ist in der Lage, ganze bestückte Siebe sowie einzelne Operationsbestecke zu erkennen und zwischen verschiedenen Medizinprodukten zu differenzieren. Ein Rollout von Sensorik und KI wird über die AEMP hinaus für alle Operationssäle angestrebt. Damit wird es möglich, den Transportweg des reinen Sterilguts zum Operationssaal und des unreinen Sterilguts zurück zur AEMP nachzuverfolgen, indem die KI immer wieder die Siebe auf Vollständigkeit überprüft.

Aufgrund der eingesetzten KI ist keine manuelle Kontrolle der Siebe auf dem weg zum Operationssaal notwendig und es wird sichergestellt, dass für jede Operation die benötigten Sterilgüter vorhanden sind. Der Arbeitsaufwand für Klinikmitarbeiter wird verringert. Zusätzlich erzielt der automatisierte Transport der Medizinprodukte im AEMP eine weitere Zeitersparnis, da das manuelle Be- und Entladen der Sterilisationsanlagen und die damit verbundenen Laufwege für Klinikmitarbeiter entfallen.

Hardware & Software

  • Matachana Group – AEMP-System
  • Matachana Group – AL10 Roboter
  • DARVIS - KI

Vorteile

  • Verfügbarkeit von Sterilgütern gesteigert
  • Sterilgüterversorgung digitalisiert
  • Arbeitsaufwand für Mitarbeiter im AEMP verringert
  • Transport von Sterilgütern zum OP nachverfolgt
  • Patientensicherheit gesteigert

Mehr erfahren

Fragen? Nehmen Sie Kontakt auf mit der Fachredaktion!

Technologies

Application Fields

Cookies are necessary to provide you with our services. By continuing your visit on the website, you consent to the use of cookies.
More information Ok