740 Klinikbetten mit WLAN-Transpondern
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Localization

740 Klinikbetten mit WLAN-Transpondern

Am Klinikum Leverkusen werden Assets mit WLAN-Transpondern getaggt und in der bestehenden WiFi-Infrastruktur lokalisiert.

Die Betten-Tracking-Lösung reduziert Suchzeiten und entlastet Mitarbeiter.

Das Klinikum Leverkusen ist ein Krankenhaus der regionalen Spitzenversorgung mit mehr als 2.300 Mitarbeitern auf einem zusammenhängenden Klinikcampus mit 12 medizinischen Fachabteilungen.

Prozessanforderung

Im Klinikum Leverkusen stehen unterschiedliche Patientenbetten zur Verfügung, die je nach Anforderung auf eine spezifische Station transportiert werden müssen. Zu den verschiedenen Bettentypen gehören Schwerlast- und Komfortbetten. Auswertungen der logistischen Prozesse ergaben, dass die Suche eines spezifischen Bettes bis zu zwei Stunden in Anspruch nehmen konnte. Die Suchzeiten banden somit Personalressourcen und belasteten die Mitarbeiter. Schnellere Patientenwechsel und die damit verbundene Logistik machten es notwendig, diese Prozesse effizienter zu organisieren.

Zielsetzung:

  • Reduzierung der Suchzeiten von Assets
  • Kosteneffiziente Umsetzung der technologischen Infrastruktur
  • Übertragbarkeit auf weitere Prozesse: Tracken und Lokalisieren von mobilen Medizingeräten oder die Überwachung von Kühlschränken

Lösung

Am Klinikum Leverkusen werden im initialen Rollout 180 Komfortbetten mit WLAN-Transpondern getaggt und in der bestehenden WiFi-Infrastruktur lokalisiert. Alle fünf Minuten übermitteln die Transponder den exakten Standort des jeweiligen Bettes innerhalb des Gebäudes über die bestehende WLAN-Infrastruktur.

Die Batterielaufzeit der Transponder beträgt zirka 24 Monate. Da alle Assets jährlich überprüft werden müssen, findet die Kontrolle der Batterien parallel zum Wartungsprozess der Assets statt.

Um mögliche Engpässe in der Datenübertragung zu vermeiden, wurde eine Netztrennung realisiert. Diese Netztrennung stellt sicher, dass für jede Anwendung via WLAN ausreichende Kapazitäten zur Verfügung stehen. Ein gezieltes Monitoring ermittelt potenzielle Engpässe in der Netzwerkstruktur und -zuteilung, um proaktiv Datenverlusten entgegenzuwirken.

Die WLAN-Abdeckung im Klinikum Leverkusen lag zum Start der Tracking-Lösung bei rund 45 Prozent. In der Praxis hat sich gezeigt, dass diese Abdeckung für das Bettentracking ausreichend ist. Im Anschluss an die erfolgreiche Umsetzung im Bereich der Komfortbetten wurden alle 740 Krankenhausbetten schrittweise – im Rahmen der routinemäßigen Wartung – mit WLAN-Transpondern ausgestattet. Zusätzlich startete das Klinikum Leverkusen die Kennzeichnung von mobilen Medizingeräten.

In einem dritten Integrationsschritt wurden in Kühlschränken WLAN-Sensortransponder installiert. Die früheren manuellen Dokumentationen der Temperatur erfolgen seitdem automatisch. Zusätzlich wird die Anzahl der Kühlschranköffnungen dokumentiert.

Vorteile

  • Reduzierung der Bettensuchzeiten von bis zu 120 Minuten auf durchschnittlich 5 Minuten.
  • Entlastung der Mitarbeiter, Schonung der Personalressourcen und Reduzierung der Abwesenheit vom Arbeitsplatz.
  • Kombination aus Tracking und Monitoring erzeugt Analysedaten für die Prozessoptimierung.
  • Aktivitätsbezogene Prozesssteuerung optimiert die Koordinierung von Haustechnik und Pflege.
  • Betriebstechnik und Zulieferer der Betten profitieren von Tracking-Daten für Wartung und Instandsetzung.
  • Baulicher Aufwand und Kostenumfang durch Nutzung der vorhandenen WLAN-Infrastruktur gering.
  • Die Lösung ist übertragbar auf das Tracken von mobilen Medizingeräten oder das Überwachen von Kühlschränken.

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