Bekleidungsausgabe am Klinikum Lüneburg mit UHF-RFID
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Laundry Management

Bekleidungsausgabe am Klinikum Lüneburg mit UHF-RFID

Das Klinikum Lüneburg nutzt UHF-RFID-Technologie in einer Raumlösung für die Ausgabe, sowie einem Automaten für die Rücknahme von Mitarbeiterbekleidung.

Der Wäscheentnahmeprozess mit der integrierten UHF-RFID-Lösung konnte von mehreren Minuten auf durchschnittlich 25 Sekunden pro Mitarbeiter reduziert werden.

Das Klinikum Lüneburg ist ein Akutkrankenhaus der Schwerpunktversorgung und akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf mit dreizehn Kliniken und Instituten sowie 527 Planbetten. Das Klinikum ist eine von neun Gesellschaften unter dem Dach der kommunalen Gesundheitsholding Lüneburg.

Prozessanforderungen

Im Klinikum Lüneburg war ein zentraler Automat für die Ausgabe von Berufsbekleidung für rund 1.100 Mitarbeiter installiert. Insbesondere zu Schichtbeginn bildeten sich lange Schlangen vor dem Automaten. Die Folge: Pflegerinnen und Pfleger erschienen verspätet auf ihren Stationen. Technische Ausfälle des Automaten zogen im Ausnahmefall tagelange Wartezeiten bis zur Reparatur nach sich. In dieser Zeit war keine geregelte Wäscheausgabe möglich. Die neue Lösung sollte ausfallsicher, zeiteffizient und komfortabel sein.

Zielsetzungen

  • Nachhaltig den Wäscheentnahmeprozess zeitlich reduzieren
  • Erfassung von Bekleidungsstücken ohne aktive Zuarbeit der Mitarbeiter
  • Mitarbeitergewinnung durch effizientes Wäschemanagement unterstützen

Lösung

Jedes vom Klinikum geleaste Bekleidungsteil wird vom Textildienstleister mit einem UHF-RFID-Laundry-Tag gepatcht. Alle im Transponder gespeicherten Daten sind verschlüsselt und vor Manipulationen geschützt, um den Datenschutz der Mitarbeiter zu gewährleisten.

Täglich werden 2.000 gereinigte Teile von der Wäscherei angeliefert. Auf jedem Gitterrollcontainer befinden sich durchschnittlich 250 Wäschestücke. Mitarbeiter des Klinikums rollen jeden Container durch die Wareneingangsschleuse in den Ausgaberaum. Ein Tunnel-Reader, durch den die Rollcontainer geschoben und einmal um 90 Grad gedreht werden, erfasst sämtliche UHF-RFID-Transponder der Bekleidungsteile Die Bestandsaufnahme des gesamten Raums wird automatisch aktualisiert und in einer zentralen Software hinterlegt.

Mitarbeiter, die Bekleidung entnehmen möchten, identifizieren sich mit ihrem individuellen Transponder an einer Drehtür des Wäscheausgaberaums. Im Raum befinden sich auf rund 95 Quadratmetern circa 2.500 Teile – sortiert nach Funktionsbereichen und Größen – gefaltet in Regalen. Nach der Auswahl der benötigten Teile werden die jeweils entnommenen Wäschestücke beim Verlassen des Raums an der Ausgangsdrehtür erfasst.

Die erneute Identifikation vor dem Verlassen ermöglicht die Teilezuordnung zum Benutzerkonto des jeweiligen Mitarbeiters. Der gesamte Entnahmeprozess dauert rund 20 bis 30 Sekunden. Zu Stoßzeiten, wie Schichtbeginn, nutzen bis zu 120 Mitarbeiter pro Stunde den Raum.

Die Rückgabe getragener Bekleidung erfolgt über einen Abwurfautomaten mit integriertem UHF-RFID-Reader in direkter Nähe zum Ausgaberaum. Nachdem Wäschestücke eingeworfen wurden, werden diese automatisch im System auf dem jeweiligen Nutzerkonto verbucht.

Eine zentrale Software verwaltet die automatisierten Wäscheein- und Ausgänge. Die Füllstände des Ausgaberaumes und des Rückgabeautomaten sind jederzeit einsehbar.

Technologiepartner

Hardware & Software

  • deister electronic – Wäschemanagementsystem teXRoom
  • deister electronic – Software Commander Connect

Vorteile

  • Effiziente Wäscheausgabe in 20 bis 30 Sekunden
  • Schlangenbildung zu Stoßzeiten auf 0 reduziert
  • Kontaktlose Identifikation der Mitarbeiter – Ausgabe ohne zusätzliche Interaktion
  • Erhöhte Mitarbeiterzufriedenheit
  • Permanente Inventarisierung

Outlook

  • Realisierung einer Datenschnittstelle zum Textildienstleister
  • Integration detaillierter Reporting-Tools für transparentere Analysen
  • Installation einer Lösung zur automatischen Quittierung – optisch und/oder akustisch – des Wäscheabwurfes am Automaten
  • Einbindung dezentraler Wäscheausgaben in Abteilungen des Klinikums, die aktuell im geringen Umfang noch manuell verwaltet werden.

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