Sourcetagging mit EAS/RFID-Hardtags bei LPP
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Sourcetagging mit EAS/RFID-Hardtags bei LPP

In fast 300 der 500 Reserved-Stores weltweit ist die RFID-Technologie bereits integriert. In den rund 500 Zulieferfabrikenn werden die RFID-Hardtags an Kleidungsstücke angebracht.

Parallel zum Abschluss des Rollouts bei Reserved, initiiert LPP jetzt die RFID-Integration in allen Stores auch bei der Marke Mohito.

Das Bekleidungsunternehmen LPP wurde 1991 in Polen gegründet. Insgesamt verkauft LPP rund 210 Millionen Artikel pro Jahr. Das mehr als 90.000 Quadratmeter große Distribution Center in Danzig versorgt über 1.700 Stores aller fünf Brands täglich mit 1,8 Millionen Artikeln.

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Prozessanforderung

LPP hat sich zum Ziel gesetzt, auf Store-Ebene den Warenbestand kontinuierlich zu kontrollieren und zu lokalisieren, um Inventuren zu beschleunigen, Nachbestellungen zu automatisieren und Wartezeiten am PoS zu verkürzen. Zentrale Anwendungsanforderung war, Bekleidungsteile mit einem EAS/RFID-Hardtag via Sourcetagging zu kennzeichnen.

Die EAS/RFID-Hardtags sind wiederverwendbar. Nach der Entsicherung im Store, leitet ein Service-Partner die Tags nach Überprüfung und Neukodierung weiter an die über 500 Produktionsstätten für den nächsten Sourcetagging-Prozess. Die Tags "zirkulieren", da sie wiederverwendbar sind und im Kreislauf von der Produktion über das DC in den Store und zurück zur Produktion im Schnitt bis zu 6-Mal eingesetzt werden.

Zielsetzungen

  • Logistische Prozesse effizienter gestalten
  • Kosten senken
  • Kundenzufriedenheit erhöhen
  • Umsätze steigern

Lösung

In den Stores nutzen die Mitarbeiter RFID-Handhelds für die regelmäßige Bestandserfassungen. RFID-Technik in den Kassentresen erfassen ergänzende Informationen. Die Inventurdaten aus allen Stores werden in einer Cloud aggregiert. In Echtzeit können Warennachbestellungen aus dem Distributionszentrum angestoßen werden. Auf der Store-Fläche unterstützt RFID die Mitarbeiter Bestände gezielt aus dem Backstore aufzufüllen.

Zehn UHF-RFID-Tunnelreader von Checkpoint Systems wurden in den DCs in Danzig und Moskau installiert, um die Tags beim Eingang zu 100 Prozent zu kodieren und die filialspezifischen, kommissionierten Lieferungen beim Ausgang zu erfassen. In den Stores kommen je nach Gesamtfläche vier bis 15 UHF-RFID-Handhelds zum Einsatz. Jeder POS ist mit einem RFID-Reader und einer Antenne im Tresen ausgestattet.

Hardtags werden nach dem Verkauf entfernt und an Checkpoint gesendet. Dort werden sie überprüft, repariert oder ersetzt und anschließend kodiert an die Produzenten für ein Sourcetagging geschickt. Die Hardtags schaffen im Schnitt fünf bis sechs Umläufe. Die POS-RFID-Integration mit Readern und Antennen liegt ebenfalls in der Verantwortung von Checkpoint. Die vollständige IT-seitige Anwendungsentwicklung samt Datenhandling und Erfassungssoftware in den Stores wurde in der IT-Abteilung von LPP entwickelt.

Technologiepartner

Hardware & Software

Vorteile

  • 5 Sekunden pro Kassiervorgang sparen
  • Warennachschub optimiert
  • Umsatzzuwachs von 3 bis 5 Prozent

Perspektive

  • Für einen höheren Transparenzgrad in den Stores evaluiert LPP aktuell den Einsatz von UHF-RFID-Labeln.

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