Parkplatzzufahrt mit RFID in Moskau-City
Admission Control

Parkplatzzufahrt mit RFID in Moskau-City

Im Moskauer Stadtkomplex Moskau-City wurde eine kontaktlose und sichere Fahrzeugidentifikation an Parkplatzzufahrten auf Basis von verschlüsselter UHF-RFID-Technologie integriert.

Zu Parkflächen, die für private Anwohner und Firmenmieter reserviert sind, wird eine autorisierte Einfahrt sicher gestellt. Parallel stehen temporäre, gebührenpflichtige Besucherparkplätze zur Verfügung.

Moskau-City, 1992 gegründet, ist ein Komplex aus Wohn-, Hotel-, Büro-, Einzelhandels- und Unterhaltungsimmobilien und befindet sich vier Kilometer westlich des Roten Platzes. Zwölf der dreiundzwanzig geplanten Immobilien sind bereits fertiggestellt, sieben werden derzeit gebaut. Sechs Wolkenkratzer in Moskau-City erreichen eine Höhe von mindestens 300 Metern, darunter das höchste Gebäude Europas, der Federation Tower, der sich über 100 Stockwerke erstreckt.

Prozessanforderungen

Im Moskau-City-Komplex leben und arbeiten zwischen 250.000 und 300.000 Menschen. Alle Parkplatzzufahrten innerhalb des Komplexes sind mit Schranken gesichert. Um die Schranke zu öffnen, mussten berechtigte Parkplatzmieter anhalten. Die Autorisierung zur Einfahrt wurde durch Einstecken oder Einscannen einer MIFARE-Karte nachgewiesen. Für eine fließende Kontrolle der Zufahrtsgenehmigung ohne das Fahrzeug anhalten zu müssen, sollte eine vollständig kontaktlose Anwendung integriert werden.

Zielsetzungen

  • Effizienz des automatischen Zugangssystems steigern
  • Komfort für Parkplatzmieter erhöhen
  • Größtmögliche Sicherheit gewährleisten

Lösung

Die realisierte Lösung besteht aus UHF-Windshield-Labeln und UHF-RFID-Long-Range-Reader-Technologie. In den Labeln sind UCODE-DNA-Gen2V2-Chips mit einer eindeutigen ID-Nummer und einem Encryption-Schlüssel integriert, für die ein Reader mit einem passenden Schlüssel erforderlich ist. In jedem Lesegerät ist ein Verschlüsselungscode hinterlegt, der in einem geschützten Bereich innerhalb des Geräts gespeichert ist. Das eingesetzte Gen2V2-Protokoll unterbindet die Rückverfolgung von Befehlen.

Zusätzlich zu den grundsätzlichen Funktionen von UHF-RFID Gen2, wie einer serialisierten TID, EPC-Speicher, Kill-Tag-Befehle und Zugangspasswort, bietet UCODE DNA zum Schutz von Daten BlockPermalock und zwei 128-Bit-AES-Schlüssel sowie einen digitalen AES-Kern für die Krypto-Authentifizierung und einen Trust Provisioning Service.

Ein zweistufiges Authentifizierungssystem garantiert, dass nur autorisierte Lesegeräte das Protokoll und den Datenaustausch mit den Tags bearbeiten können. Tag und Lesegerät müssen authentifiziert werden bevor der kontaktlose Datenaustausch stattfinden kann. Eine eindeutige ID schützt den Tag vor Manipulations- und Klonversuchen. Wird der Chip in den Modus „nicht zurückverfolgbar“ versetzt, sendet der Tag ausschließlich verschlüsselte Daten an das entsprechende Lesegerät. Kein Schlüssel kann zweimal verwendet werden. Stellt ein Lesegerät einen Manipulationsversuch fest, wird der Schlüssel automatisch gelöscht.

Die verschlüsselte ID des Tags ist mit einer bestimmten Person verknüpft und in einer Software hinterlegt. Sobald sich der Tag dem Gate nähert wird er vom Lesegerät erfasst, dieser überträgt die Daten an die Software. Ist ein Autofahrer zur Zufahrt berechtigt, gibt die Software die Information an das Gate die Schranke zu öffnen.

Die gesammelten Daten werden an die Software des Betreibers übermittelt. Somit können zusätzlich Statistiken über Daten und Uhrzeiten des Ein- und Ausfahrtverkehrs jedes Fahrzeugs, sowie an welchem Kontrollpunkt die Durchfahrt erfolgte, geführt werden. Die Lesereichweite der Tags kann angepasst werden, indem die Leistungseinstellung der RFID-Module in den Lesegeräten konfiguriert wird.

Technologiepartner

Hardware & Software

Vorteile

  • Effiziente Zufahrtskontrolle
  • Erhöhte Lesereichweite
  • Fahrzeuge müssen bei der Zutrittskontrolle nicht anhalten
  • Integrierter Fälschungsschutz
  • Sichere, verschlüsselte Kommunikation

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