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RFID im Blick, Ausgabe 03/2022 - Erscheinungstermin: 14. September 2022
RFID-gesteuerte Supply Chain im Sportartikel-Einzelhandel
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Supply Chain

RFID-gesteuerte Supply Chain im Sportartikel-Einzelhandel

Der schwedische Sportartikelhersteller Stadium ist mit 3000 Mitarbeitern und über 180 stationären Stores einer der größten Anbieter von Freizeitbekleidung in Nordeuropa. Das Filialnetz erstreckt sich über Schweden, Finnland und Norwegen. In den Stores gehören 50 Prozent der Waren zur Eigenmarke Stadium. Weitere 50 Prozent gehen auf Fremdmarken zurück.

Das Unternehmen vertreibt jährlich über 30 Millionen Artikel, in jedem Store sind ständig etwa 30.000 verfügbar. Ziel des Unternehmens ist es, sämtliche Artikel von der Herstellung über den Transport in die Distributionszentren bis hin zum In-Store Lager, der Verkaufsfläche und über den POS hinaus nachzuverfolgen. Eine gesteigerte Bestandsgenauigkeit ist essentieller Teil der Lösung.

(Bildquellen: Stadium, Stadium/Oskar Omne, SML RFID)

Prozessanforderungen

Anforderung von Stadium ist es, die Produkte direkt beim Eintritt in die Supply Chain zu taggen. Dies gilt sowohl für Eigen- als auch Fremdprodukte. Für erstere ist eine Source Tagging Lösung erforderlich. Fremdprodukte mancher Anbieter verfügen bei der Zulieferung über eigene RFID-Tags, andere hingegen nicht. Bei diesen ist ein nachträgliches Tagging notwendig sowie eine Möglichkeit, die bereits getaggten Produkte in Stadiums Warensystem zu integrieren.

Zielsetzung von Stadium

  • Bestandsgenauigkeit in Stores und Distributionszentren auf über 99 Prozent steigern
  • Waren von der Herstellung über die Supply Chain bis zum POS nachverfolgen
  • Eigen- sowie Fremdwaren mit RFID taggen und nachverfolgen
  • Warenverfügbarkeit für Kunden steigern
  • Arbeit der Mitarbeiter vereinfachen und Stress reduzieren
  • Überproduktion, Anzahl verlorener Waren und Gesamtbestände in Stores reduzieren

Die Lösung von Stadium

Stadium setzt eine Source-Tagging Lösung in Kombination mit RFID-Tunnelreadern in Distributionszentren sowie RFID-Handhelds in Stores für das Bestandsmanagement ein. Das Tagging von Eigenprodukte erfolgt direkt bei der Herstellung. RFID-Tunnelreader erkennen, ob eingehende Waren im Distributionszentrum mit RFID-Tags versehen sind.

Bei der Fremdware wird aufgrund der RFID-Erkennung der Tunnelreader zwischen getaggter und nicht getaggter ware differenziert. Letztere wird nachträglich mit einem RFID-Etikett versehen und die EAN-Nummern bereits getaggter Ware erfasst und in die Stadium Datenbank eingetragen. Eine korrekte Abholung und Auslieferung der Waren wird mittels einer erneuten RFID-Lesung, bevor die Waren das Distributionslager verlassen, gewährleistet.

Mitarbeiter in Stores nutzen RFID-Handhelds zur Bestandszählung und bei der Warenannahme. Via RFID-Lesungen wird eine Bestandsliste aus Waren im in-Store Lager und Waren auf der Verkaufsfläche generiert. Beim Verkauf wird der betreffende Artikel auf eine Nachfüllliste gesetzt, Mitarbeiter erhalten eine Echtzeit-Bestandsübersicht der verkauften und verfügbaren Artikel. Die Warenverfügbarkeit wird durch zeitnahes Aufstocken von Waren aus dem Lager gesteigert. Die für Sicherheitsreserven vorhergesehene Lagerfläche wird eingespart und in Verkaufsfläche umgewandelt.

Technologiepartner

Hardware & Software

  • SML RFID – RFID Tags
  • Zebra Technologies – RFID Handhelds

Vorteile

  • Bestandsgenauigkeit in Stores und Distributionszentren auf über 99 Prozent gesteigert
  • Waren von der Herstellung über die Supply Chain bis zum POS nachverfolgt
  • Eigen- sowie Fremdwaren mit RFID getaggt und und nachverfolgt
  • Warenverfügbarkeit gesteigert
  • Inventuraufwand verringert
  • Lagerfläche eingespart und Überproduktion reduziert

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Fragen? Nehmen Sie Kontakt auf mit der Fachredaktion!

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