Berufsbekleidung: UHF-RFID in Wäschereien
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Tracking Tracing

Berufsbekleidung: UHF-RFID in Wäschereien

Die Wäscherei Sicking hat ein Komplettsystem für optimierte Wäschereiprozesse konzipiert. HF- und UHF-RFID-getaggte Textilstücke werden transparent gesteuert und exakt lokalisiert. Als Wettbewerbsvorteil bietet die Wäscherei Kunden eine umfassende Dateneinsicht via Webportal an.

Eine inhouse programmierte Software verarbeitet und analysiert alle erfassten RFID-Daten. Insgesamt werden 440.000 getaggte Wäschestücke mit RFID und eigener Software gesteuert.

Das Familienunternehmen ist Teil des Servitex Verbunds und beschäftigt 60 Mitarbeiter. Zum Fuhrpark zählen insgesamt acht Lkw, die Kunden – aus Beherbergungsbetrieben, Gastronomie und Pflegeeinrichtungen – im Umkreis bis zu 150 Kilometern bedienen. Täglich werden rund zwölf Tonnen Wäsche bearbeitet.

Prozessanforderungen

Zum Berufsbekleidungsbereich der Wäscherei Sicking zählt die mitarbeiterbezogenen Sortierung, Verpackung und individuelle Anlieferung und Abholung von Kleidungsstücken, sowie ein umfassendes Textiles-Controlling. Über 90 Prozent der Berufsbekleidung sind bereits getaggt, das entspricht einer Gesamtmenge von 19.000 Einzelteilen.

Steigende individuelle Kundenanforderungen und Wäschezyklen erfordern eine optimierte Prozesssteuerung im Berufsbekleidungsbereich. Dazu gehören die Einkleidung mit Sortierung nach Mitarbeitern, sowie die exakte Nachvollziehbarkeit der Wäscheaufbereitung. Die Maschinenauslastung in der Wäscherei soll optimiert werden. Parallel wird Kunden eine umfassende Dateneinsicht als Wettbewerbsvorteil gewährt.

Zielsetzungen

  • Fehllieferungen und doppelte Fahrten eliminieren
  • Umfassende Dateneinsicht für Kunden bereitstellen
  • Alle inhouse Prozesse mit RFID-Technologie steuern und Wettbewerbsvorteile ausschöpfen

Lösung

Die Wäscherei Sicking patcht Berufsbekleidungsstücke mit RFID und bietet Kunden Tracking & Tracing via Webportal an. Kundeneigene Textilien können auf Wunsch ebenfalls durch die Wäscherei getaggt werden. Die Technologieintegration erfolgte 2012 mit HF-RFID. Anfang 2019 stellte Sicking auf UHF-RFID um. Bis zur vollständigen Umstellung auf UHF-RFID, bleiben UHF- und HF-Reader parallel im Einsatz. Via inhouse Software werden die RFID-Daten in allen Prozessen verarbeitet. Die Softwarelösung deckt die Prozesse in Warenwirtschaft, Produktion und Logistik ab.

Alle RFID-getaggten Wäschestücke werden beim Warenein- und -ausgang erfasst. Berufsbekleidungsstücke werden einzeln über in den Sortiertischen integrierte Antennen gezogen und einsortiert. Ein Display über dem Tisch informiert den Mitarbeiter über das erforderliche Waschprogramm. Fehlsortierungen werden eliminiert.

Maschinen müssen nicht mehr kundenspezifisch gerüstet werden, Sonderartikel von verschiedenen Kunden werden zusammen bearbeitet. Die erfassten Daten der RFID-Tags geben Mitarbeitern an, ob die Wäsche nach Mitarbeiter, Größe oder Abteilung für den Warenausgang sortiert wird – je nach Kundenanforderung. Abschließend wird die gereinigte Wäsche mit einer Banderole mit Lieferanweisungen versehen.

Den Kunden steht ein Zugang zu einem Webportal zur Verfügung. Alle Prozessdaten zu jedem Einzelteil sind live abrufbar. Dazu zählt die Lokalisierung der Wäschestücke, Anzahl der Reinigungszyklen und Auflistung der Mitarbeiterstammdaten, Abteilungen und Schrankverwaltung.

Das bietet dem Kunden die Möglichkeit neue Mitarbeiter eigenständig via Webportal zu registrieren und – bereits getaggte Kleidung der Wäscherei – aus dem Pool zur Verfügung zu stellen. Der Aufwand für Neubestellung von Berufsbekleidung für neue Mitarbeiter entfällt. Textilien aus dem Kundenlager können so bestimmten Personen zugeordnet werden.

Kunden können im Webportal eigenständig Auswertungen zu Kosten, Abteilungen und Mitarbeitern vornehmen. Die hohe Datentransparenz jedes einzelnen Wäschestücks, gewährleistet die exakte Zuordnung zu Kostenstellen und Abteilungen. Die Wäscherei profitiert von der optimierten Logistik, da Vorsortierung und Warenaussteuerung zeitoptimiert und nahezu fehlerfrei erfolgen.

Hauptvorteil: weniger Reibungspunkte zwischen Kunden und Dienstleistern sowie reduziertes Mishandling und Ersatzfahrten. Warenschwund wird exakt lokalisiert und Inventurvorgänge vereinfacht. Insbesondere im Bereich der Berufsbekleidung ergeben sich Wettbewerbsvorteile – die auch eine erhöhte Werbewirksamkeit bieten – gegenüber Wäschereien, die ohne RFID-Technologie arbeiten.

Vorteile

  • Manuelle Fehler eliminiert
  • Reduziertes Mishandling
  • Optimierte Maschinenauslastung
  • Zeitoptimierte Warenaussteuerung
  • Gesteigerte Datentransparenz
  • Exakte Zuordnung zu Kostenstelle und Abteilung
  • Kunden erhalten Einsicht in Live-Daten
  • Reduzierter Aufwand für Neubestellungen
  • Wettbewerbsvorteil und erhöhte Werbewirksamkeit

Outlook

  • Eine vollautomatische Sortieranlage befindet sich aktuell im Aufbau

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