Bild: LPP

Mehr als 100 Millionen getaggte Artikel pro Jahr

LPP erweitert RFID-Rollout bei Reserved und nimmt das nächste Brand ins Visier!

Über 1.700 Stores in Europa und im mittleren Osten, fünf Brands, rund 210 Millionen verkaufte Artikel pro Jahr – das ist das Fashion-Unternehmen LPP. Reserved ist mit über 100 Millionen verkauften Artikeln und nahezu 500 Stores das Flagship-Brand von LPP. Aktuell findet ein Brand-weiter RFID-Rollout statt.

Alexander Yashin, RFID Program Manager, LPP, im Interview mit RFID im Blick. Der Artikel ist in der Ausgabe 01/2020 erschienen.

Rollout in fast 500 Reserved-Stores

In fast 300 der 461 Reserved-Stores weltweit ist bereits RFID-Technologie integriert. LPP setzt zur Kennzeichnung auf RFID-Hardtags, die in den rund 500 Zulieferfabriken direkt in der Herstellung an die Kleidungsstücke gebracht werden. In den bereits RFID-fähigen Stores sind Umsatzzuwächse von drei bis fünf Prozent realistisch erreichbar.

Kassierzeiten werden im Durchschnitt um fünf Sekunden pro Vorgang verkürzt. Parallel zum Abschluss des Rollouts bei Reserved, initiiert LPP jetzt die RFID-Itegration in sämtlichen Stores des Brands Mohito.

Optimierung der Lagerbestände auf Filialebene mit RFID

Mit der RFID-Integration in allen Reserved-Stores verfolgt LPP die Zielsetzung, auf Store-Ebene Warenbestand kontinuierlich zu kontrollieren und zu optimieren. In den Stores nutzen die Mitarbeiter RFID-Handhelds für regelmäßige Bestandserfassungen. RFID-Technik in den Kassentresen erfassen ergänzende Informationen.

Kombinierte EAS/RFID-Hardtags im Einsatz

Die Inventurdaten aus allen Stores werden in einer Cloud aggregiert. In Echtzeit können Warennachbestellungen aus dem Distributionszentrum angestoßen werden. Auf der Store-Fläche unterstützt RFID die Mitarbeiter Bestände gezielt aus dem Backstore aufzufüllen. Zentrale Anwendungsanforderung von LPP war, dass mit der Einführung kombinierter EAS/RFID-Hardtags auch ein Sourcetagging-Prozess mit etabliert werden sollte. Heute kommen kombinierte EAS/RFID-Hardtags zum Einsatz, die in einem definierten Prozess zwischen den Stores, dem Tag-Hersteller und den über 500 Produktionsstätten zirkulieren.

UHF-Label im Praxis-Test

Da nicht alle Produkte mit Hardtags gekennzeichnet werden können, waren Artikel wie Schuhe, Taschen oder Accessoires aus dem RFID-Rollout ausgeklammert. Das wird sich jetzt ändern, berichtet Alexander Yashin. Die Technologie wurde evaluiert und die jeweils passenden Label definiert. Sobald die Softtag-Lösung ebenfalls vollständig ausgerollt ist, sollen nahezu 100 Prozent der in den Stores verfügten Waren via RFID-Handhelds und festinstallierten Lesepunkten erfasst werden können.

Lesen Sie mehr!

Den ganzen Artikel können Sie in der aktuellen Retail, Supply Chain und Consumer IoT Ausgabe von RFID im Blick, 01/2020 lesen.

Niklas Van Bocxlaer
Niklas Van Bocxlaer
Exhibition Manager
Lüneburg bei Hamburg, Deutschland
Anja Van Bocxlaer
Anja Van Bocxlaer
Chefredakteurin und Konferenzmanagerin
Lüneburg, Deutschland
Jan Phillip Denkers
Jan Phillip Denkers
Stellvertretender Chefredakteur
Lüneburg, Deutschland
Vanessa Tan
Vanessa Tan
Redakteurin
Lüneburg, Deutschland
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