Neuer RFID-Desktopdrucker

Kleiner RFID-Drucker mit großen Möglichkeiten

Printronix Auto ID launcht Desktopdrucker mit Features auf Enterprise Level

RFID-Option ist heute ein Must-have

Thermodrucker mit RFID-Funktionalität gibt es wie Sand am Meer. Um sich aus dieser Menge an Drucklösungen hervorzuheben, braucht es also mehr als eine Standardlösung. Diese Idee stand am Anfang der Entwicklung des Desktopdruckers T800 von Printronix Auto ID.

Mit diesem neuen Gerät rundet Printronix Auto ID das Portfolio der RFID-fähigen Drucker nach unten hin ab und bietet jetzt auch eine Lösung für kleine und mittelständische Unternehmen mit einem Druckvolumen von bis zu 1.000 Etiketten am Tag. Doch welche Features heben den Drucker aus den Reihen vergleichbarer Modelle ab?

„Trotz der geringen Größe verfügt der T800 über zahlreiche Funktionalitäten unserer High-End-Geräte. Gleichzeitig ist er so intuitiv in der Bedienung, dass auch Mitarbeiter ohne spezielle Kenntnisse den Drucker nutzen können“, sagt Rolf J.W. Diebenbusch, Application Engineer bei Printronix Auto ID, im Gespräch mit RFID im Blick.

Dass der Schritt, einen RFID-fähigen Drucker unterhalb der Industriedrucker in das Portfolio aufzunehmen, richtig war, zeigt die Nachfrage. Rund 60 Prozent der bereits bestellten T800- Geräte werden mit RFID-Option geordert.

Thomas Rosenhammer
Sales Manager
Zorneding, Deutschland
Alexander Koch-Mehrin
Sales Manager
Zorneding, Deutschland

High-End-Funktionalitäten in einem Low-End-Drucker

Der T800 – erstmals Ende 2018 öffentlich präsentiert – ist das jüngste Mitglied der Printronix Auto ID Druckerfamilie. Diebenbusch erläutert:

„Aus zahlreichen Gesprächen mit unseren Kunden wurde deutlich, dass es nicht nur eine Nachfrage nach High-End-, sondern auch nach Low- End-Druckern mit RFID-Funktionalität im Markt gibt. Mit der Entwicklung des T800 haben wir es uns zum Ziel gesetzt, dieser Nachfrage gerecht zu werden und gleichzeitig die Funktionalitäten unserer großen RFID-Industriedrucker auch in einem kompakten Endgerät zugänglich zu machen. Kein Nutzer sollte bei den möglichen Features Abstriche machen müssen.“

Integrierte Software für mehr Flexibilität

„Insgesamt zehn Druckeremulationen ermöglichen eine reibungslose und schnelle Installation in bestehende IT-Umgebungen“, erläutert Diebenbusch die Möglichkeit, den Drucker ohne erhöhten Aufwand direkt nutzen zu können. „So hat der Nutzer den Vorteil, dass der T800 auch in Netzwerken jederzeit einsetzbar ist, in denen bereits Drucker anderer Hersteller eingebunden sind.“

Ein weiteres Feature, das den einfachen Betrieb unterstützt, ist die optionale QCMC (SD Quick Change Memory Card)-Funktion. Auf einer Speicherkarte werden anwenderspezifische Informationen wie Spezialfonts, Formulare und Firmware gespeichert.

„Sollte der Drucker einmal ausfallen, kann die Speicherkarte problemlos in ein neues Gerät eingesetzt werden. Eine erneute Konfiguration entfällt. Der neue Drucker ist mit den gewohnten Konfigurationen sofort einsetzbar.“

Die QCMC Karte verfügt über eine Mac-Adresse, die bei der Erstinstallation auf den Drucker übertragen wird. Muss ein Austauschdrucker in Betrieb genommen werden, sorgt diese Funktionalität dafür, dass keine zusätzlichen Schritte seitens der IT-Administration zum Freischalten der ausgetauschten Maschine notwendig sind.

Intuitive Bedienbarkeit ist ein Highlight

Das Feature, mit dem Printronix Auto ID den größten Mehrwert für die Nutzer ermöglicht, ist die Bedienbarkeit im täglichen Einsatz. „Der T800 basiert auf der bereits seit vielen Jahren in den High-End-Industriedruckern etablierten Printronix System Architektur (PSA). Der kleinere T800 verfügt somit über dieselben Funktionalitäten und Bedienlogik, wie das Topmodell T800.

Über ein auf der Oberseite integriertes Display kann der Nutzer sämtliche wichtigen Informationen abrufen. Ein übersichtliches Tastenfeld lässt den Drucker leicht und intuitiv bedienbar werden. Dieser Aspekt kommt insbesondere im Logistik- und Lagerumfeld zu tragen, wenn das Personal häufig wechselt oder nur temporär zum Abfedern von Spitzenbelastungen angestellt ist und so kaum Zeit zum Anlernen jeglicher Bedienungen besteht.“

RFID-Option ist heute ein Must-have

Den Drucker auch mit optionalem UHF-RFID-Modul anbieten zu können, ist heute unumgänglich. „Wir sehen, dass der Bedarf und das Interesse an RFID-Lösungen kontinuierlich zunimmt. Insbesondere in der Automobilindustrie besteht eine stark steigende Nachfrage nach RFID-Kennzeichnung von Teilen, Ladungsträgern und Behältern entlang der gesamten Supply Chain.“

Weitere Einsatzbereiche für den optional RFID-fähigen T800 sieht der Application Engineer im gesamten Lager- und Logistikwesen, im Gesundheitswesen und der Pharmaindustrie sowie im Flugzeugbau. „Dass gleich zum Start bei rund 60 Prozent aller bestellten T800-Geräte die RFID-Option geordert wird, unterstreicht die steigende Nachfrage.“

Die Kompatibilität des T800 mit der Printronix Auto ID ‚PrintNet Enterprise‘-Software sorgt dafür, dass sämtliche Daten der kodierten und bedruckten RFID-Etiketten gespeichert werden. „So kann ein Prozessverantwortlicher eine komplette Tagesproduktion an RFID-Etiketten prüfen und mögliche Optimierungspotenziale – beispielsweise bei den Verbrauchsmaterialien – identifizieren.“

Genaue Dokumentation bei geringem Energieverbrauch

„Der T800 ist für einen möglichst geringen Energiebedarf entwickelt. Der Stromverbrauch eines Druckers spielt heute eine zunehmend wichtigere Rolle bei der Entscheidung von Kunden. Bei der Druckerentwicklung sind wir an diesem Punkt bereits an der Grenze des Machbaren angekommen. Um noch mehr Energie zu sparen, müssten die Drucker abgeschaltet werden. Das erneute Hochfahren kostet dann jedoch Zeit im Prozess und verursacht einen zusätzlichen Mehrverbrauch.“

Drucker in nahezu jedem Bereich unverzichtbar

Den Druckermarkt schätzen die Experten bei Printronix Auto ID aktuell so ein, dass nahezu alle Bereiche, in denen Drucker für die Produktion von Auto-ID-Etiketten benötigt werden, von den Anbietern erreicht werden. „Nur die wenigsten Produzenten verzichten heutzutage noch auf einen Drucker für die Identifikationstechnik“, beschreibt der Application Engineer die Situation.

„Für uns geht es darum, Kunden durch unsere Qualität und die Features der Geräte zu überzeugen. Ist uns das gelungen, entstehen oftmals langjährige Partnerschaften.“ Dabei geht der Trend seiner Einschätzung nach immer mehr zu RFID-fähigen Produkten. „Insgesamt liegt der Anteil bei den georderten Druckern mit RFID-Feature bei ungefähr 10 Prozent. Da bei den Industriedrucken ein RFID-Modul nachrüstbar ist, ist die Zahl im Feld höher. Und die Tendenz beim T800 geht eindeutig in Richtung Bestellung ab Werk mit RFID.“

Lösung für Kodierung von On-Metal-Tags in Planung

Um der steigenden Nachfrage insbesondere aus der Automobilindustrie passende Lösungen zu präsentieren, wird Printronix Auto ID 2019 eine Lösung auf den Markt bringen, die es ermöglicht, auch höher bauende On-Metal-Label effizient zu verarbeiten.

„In vielen Industriebereichen führt kein Weg an On-Metal- Kennzeichnungen vorbei. Die dafür benötigten Label lassen sich jedoch nicht so einfach mit einem Standard-RFID-Modul kodieren. Um eine 100-prozentige Kodierung dieser speziellen Tags zu gewährleisten, haben wir das Drucker-Layout so angepasst, dass dies einwandfrei möglich wird.“


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