RFID & Wireless IoT in der Logistik

RFID im Blick 3/19

Das Schwerpunktthema der Mai-/Juniausgabe 2019 beleuchtet zahlreiche, unterschiedliche logistische Prozesse. Dazu gehören Lösungen aus dem Klinikbereich, der Industrie, der Materialbeschaffung, der Automobilproduktion, der Bestandslogistik oder der Ortung von Ladungsträgern, Staplern und Fahrzeugen.

RFID-Karten für jede Applikation

Use Cases von TU Delft, Klinikum Leverkusen und HERMETIC Pumpen sowie Inhalte zu EU-UHF-Frequenzbandharmonisierung, RFID-Karten, RTLS, AVI-Anwendungen, Inventarisierung, Mikrobatterien für Sensoranwendungen und Standardisierung in der Automotive-Supply-Chain.

Liebe Leserinnen und Leser,

das Schwerpunktthema der Mai-/Juniausgabe 2019 beleuchtet zahlreiche, unterschiedliche logistische Prozesse. Wie das Inhaltsverzeichnis verrät, gehören Lösungen aus dem Klinikbereich, der Industrie, der Materialbeschaffung, der Automobilproduktion, der Bestandslogistik oder der Ortung von Ladungsträgern, Staplern und Fahrzeugen dazu.

Was alle Beiträge in dieser Ausgabe verbindet, ist die Transformation von Papier basierten in digitale Prozesse via kontaktloser Technologie.

Kontrollierbarer, transparenter, zeiteffizienter und vor allem korrekter, dass sind die Ergebnisse dieser Transformation logistischer Prozesse. RTLS bietet darüber hinaus zusätzliche Optimierungen und Transparenzgewinne.

Anja Van Bocxlaer
Anja Van Bocxlaer
Chefredakteurin
Lüneburg bei Hamburg, Deutschland
Jan Phillip Denkers
Jan Phillip Denkers
Stellvertretender Chefredakteur
Lüneburg, Deutschland

Allerdings sind der Großteil dieser Anwendungen auf Unternehmen mit klar abgrenzten Prozessen beschränkt. Die Klinik, der Produzent von Pumpen und das Lager sind konkret umrissene Funktionsbereiche mit wiederkehrenden Abläufen.

Wie aber steht es mit unternehmensübergreifenden Logistikprozessen – beispielsweise die Warenübernahmen durch einen beauftragten Logistiker wie Schnellecke?

Zurecht wird die Fragen nach firmenübergreifenden Standards gestellt. Die logistischen Prozesse innerhalb der eigenen Firmengrenzen in einem geschlossenen Kreislauf sind beherrschbar und inzwischen ohne Bedenken oder großen Aufwand mit kontaktloser Technologie optimierbar.

Diese Prozesse auf externe Logistiker wie Speditionen oder Dienstleister auszudehnen, stellt den nächsten, wichtigen Schritt der Optimierung dar.

Konkret: Die Automobilproduktion scheint im Laufe der kommenden Quartale vor diesem Schritt zu stehen. Hunderte Zulieferer sollen Bauteile getaggt an den Automobilproduzenten liefern, und damit die gesamte Supply Chain verändern.

Eine Zielsetzung, die immense Auswirkungen auf alle logistischen Prozesse haben wird und vorbildhaft die Kooperation von Unternehmen miteinander verkörpern kann. Derzeit ist das noch kaum der Fall, da zahlreiche Unternehmen zwar den Sinn von kooperativen Prozessen sehen, aber den finanziellen und systemischen Aufwand sowie die daraus resultierenden Vorteile für das eigenen Unternehmen als weiterhin noch zu gering bewerten.

Fakt ist aber: Wenn Unternehmen digitaler werden wollen, um dem Wettbewerbsdruck standzuhalten und neue digitale Geschäftsmodelle zu realisieren, müssen sie Technologie implementieren, die digitale Prozesse unterstützen. Im Rahmen dieser Transformation ist die Kooperation mit anderen ein für alle Seiten nutzbringender Ansatz.

Gerade in Zeiten der politischen Abgrenzung und Begrenzung, kann die Wirtschaft mit Kooperation und Zusammenschlüssen positive Signale aussenden und demonstrieren, dass dies die Hebel des Erfolges sind. In diesem Sinne weisen die in dieser Ausgabe vorgestellten Lösungen und Optimierungen den Weg in Richtung eines umfassenden Ansatzes der firmenübergreifenden Supply Chain der Zukunft.

Ihre Anja Van Bocxlaer
Chefredaktion RFID im Blick

Inhaltsverzeichnis

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