Smart-Laundry-Konzept

Saubere Wäsche 4.0 in 2020

Roboter und RFID-Technologie zu Smart-Laundry-Konzepten vereinen

10.000 Einzelteile in 60 Minuten

Mehr als 10.000 Einzelteile können innerhalb von 60 Minuten nach der Anlieferung in einer Großwäscherei gereinigt, getrocknet, sortiert, gemangelt, zusammen gelegt und wieder ausgeliefert werden. Dieses Volumen ist notwendig, denn der Wäschebedarf von medizinischen Einrichtungen oder Hotelbetrieben ist enorm gestiegen. Die Digitalisierung vernetzt Wäschereitechnik und Wäschestück. Die Automatisierung transformiert die Wäschereiindustrie.

Michael Harre, Leiter Vertrieb DACH und Technisches Marketing, Kannegiesser, im Interview mit RFID im Blick.

Artikel aus der Serie Expertenwissen zum herunterladen

Vor dem Download...

Weiter... ×

330 Jahre maschinelle Waschkultur

Dem Engländer John Tizack wurde bereits im 17. Jahrhundert das weltweit erste Patent für eine Waschapparatur bescheinigt. Über Jahrhunderte hinweg experimentierten industrielle Erfinder mit Walzen-, Bürsten-, Schaukel- oder Flügelapparaturen, um Textilien zeitsparend zu reinigen. Der Durchbruch gelang dem deutschen Badewannenlieferanten Karl Louis Krauß 1902. Er erfand die erste mechanische Waschmaschine mit gelochter Waschtrommel.

Eine vollautomatische Waschmaschine mit Elektromotor kam 1946 in den USA auf den Markt. 1951 zog Deutschland mit einem Haushalts- Vollautomaten mit verglaster Fronttür der Marke Constructa nach. 2020 – 70 Jahre später – ist der Markt der Wäschereien vollständig industrialisiert.

Michael Harre, Leiter Technisches Marketing - Maschinenbau und Betriebstechnik, Kannegiesser, spricht im Interview mit RFID im Blick über die Herausforderungen für Großwäschereien, den Einsatz von Robotern, die Integration der RFID-Technologie und die Realisierung von Smart-Laundry-Konzepten.

Waschen 4.0: 10.000 Einzelteile in 60 Minuten

Maschinen im Privathaushalt reinigen heute zwischen fünf bis zehn Kilogramm Wäsche je Waschgang. Bei industriellen Maschinen liegt die Belademenge bei 250 Kilogramm Trockenwäsche. Großwäschereien verarbeiten bis zu 5.000 Kilogramm Wäsche pro Stunde. Die Anzahl der Betriebe in der Wäschereibranche und der chemische Reinigungsindustrie schrumpft in Deutschland allerdings Jahr für Jahr. Lag die Anzahl 2002 noch bei 7.829, waren es 2018 nur noch 4.786. Ganz anders entwickelt sich der Branchenumsatz. Von knapp 2,8 Milliarden Euro 2011 soll der Umsatz auf rund 3,8 Milliarden Euro im Jahr 2023 steigen.

Wer benötigt so viel Wäsche?

Anzahl Hotelbetten nimmt zu - Anzahl Klinikbetten nimmt ab

Die Anzahl der Gästeübernachtungen in Beherbergungsbetrieben in Deutschland ist in den letzten Jahren stetig gestiegen und erreichte im Jahr 2019 rund 495 Millionen Übernachtungen. Davon entfallen über 200 Millionen Gästeübernachtungen auf die 12.900 geöffneten Hotelbetriebe in Deutschland.

Anderes verhält es sich in der medizinischen Pflege. Im Jahr 2018 wurden deutschlandweit rund 498.350 Krankenhausbetten gezählt. Damit hat sich die Anzahl von Krankenhausbetten, verglichen mit dem Jahr 1991, um rund ein Viertel verringert. Im gleichen Zeitraum hat sich die Fallzahl um ein Viertel auf zuletzt 19,4 Millionen im Jahr 2018 erhöht.

Die Anzahl der Belegungstage nimmt ab: Waren es 1998 noch über 171 Millionen, belief sich die Anzahl der Belegungstage in Deutschland auf 141,2 Millionen. Die Verringerung der Bettenkapazitäten folgt dem seit Jahren rückläufigen Trend im Bereich der Krankenhäuser insgesamt. Zählte das Statistische Bundesamt 1991 deutschlandweit noch 2.400 Kliniken, so waren es 2017 nur noch 1.925 Einrichtungen.

Krankenhäuser setzen auf Mietwäsche

Laut einer Curatis-Studie besaßen 2018 nur noch 19 Prozent der Krankenhäuser in Deutschland hauseigene Personalwäsche. Bei der Flachwäsche lag der prozentuale Anteil eigener Textilien bei 34 Prozent. In der Umfrage, die der Studie zugrunde lag, sehen die Häuser die Hauptvorteile in der Mietwäsche in einem geringeren Liquiditätsabfluss, der flexibleren Bedarfsanpassung, der Einsparung von Lagerkosten, der Planungssicherheit und der Optimierung hauseigener Flächen. Mehr als 55 Prozent der Krankenhäuser bevorzugen bei der Mietwäsche die Abrechnung über Stückpreise.

Die Gesamtkosten der Einrichtungen mit 251 bis 500 Betten unterscheiden sich zum Teil erheblich und liegen zwischen 100.000 Euro und 900.000 Euro pro Jahr. Laut Curatis zeigt die Kostenspanne, dass in zahlreichen Häusern Optimierungsbedarf besteht. 54 Prozent der teilnehmenden Unternehmen planen Veränderungen in der textilen Versorgung, beispielsweise durch die Integration eines automatisierten Ausgabesystems.

Ab 100 Hotelzimmern rechnet sich eine eigene Wäscherei

Branchenweit gilt die Faustregel, dass sich eine hauseigene Wäscherei ab rund 100 Zimmern wirtschaftlich rechnet. Das bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass alle Textilien im Haus gereinigt werden. Hotels differenzieren Wäscheteile, zum Beispiel Frotteewäsche, die sie in eigenen Anlagen reinigen, und der externen Inanspruchnahme von Großwäschereien zur Reinigung von Volumenwäsche, beispielsweise der Bettwäsche, Tischdecken und Servietten. Vor- und Nachteile müssen individuell abgewogen werden.

In großen Hotels ist aus Platzmangel eine eigene, leistungsfähige Wäscherei nicht möglich. Das Outsourcen der Dienstleistung birgt aus Sicht der Hotellerie Risiken für Zuverlässigkeit der Lieferung. Für Hotels und für Krankenhäuser ist die pünktliche Belieferung mit der richtigen Wäschemenge und Qualität entscheidend.

Zahlen und Fakten

Mehr als 10.000 Einzelteile können in modernen Großwäschereien innerhalb von 60 Minuten nach der Anlieferung gereinigt, getrocknet, sortiert, gemangelt, zusammen gelegt und wieder ausgeliefert werden. Dieses Volumen ist notwendig, denn der Wäschebedarf von medizinischen Einrichtungen oder Hotelbetrieben ist enorm gestiegen.

Wie funktioniert der Wäschereikreislauf?

Ob Hotels und Krankenhäuser sich für Miet- oder hauseigene Wäsche entscheiden, macht für den grundsätzlichen Wäschekreislauf zwischen Kunden und externer Großwäscherei keinen Unterschied. Fakt ist: Das Produktionsvolumen in Großwäschereien nimmt zu. Zurückzuführen ist das auf die Zunahme unterschiedlicher Funktions-Textilien im Gesundheitswesen sowie auf den Trend zur Individualisierung der Textilartikel im Hotel-Bereich. Auf Kundenseite umfasst der Kreislauf die Annahme gereinigter Wäsche vom Dienstleister, die inhouse Ausgabe und Verwaltung der Schmutzwäscherücknahme, sowie die Übergabe unreiner Wäsche an den Textildienstleister. In der Wäscherei wird die Schmutzwäsche je nach Art – Formteile oder Flachwäsche – sortiert und behandelt.

In Großwäschereien werden komplette Waschstraßen eingesetzt, die auf die Textilien und deren Volumen abgestimmte Waschtechniken beherrschen. Kleinere Wäschereien arbeiten mit Einzelelementen wie Waschschleudermaschinen, Desinfektionsanlagen, Entwässerer und Trockner. Für Flachwäsche, wie Bettwäsche oder Handtücher, stehen Vereinzelungs- und Zuführsysteme zur Verfügung, welche die Teile für Mangeln und Faltmaschinen vorbereiten. Formteile, wie Kittel oder Hosen, werden in Tunnelfinishern nach der Reinigung für die Ausgabe vorbereitet.

Zur logistischen Unterstützung bieten Wäschereitechnikhersteller Hängefördersysteme, Speicherlösungen für Schmutz- und Frischwäsche sowie automatisierte Stapelanwendungen an. Wird kontaminierte Wäsche aus medizinischen Einrichtungen bearbeitet, darf diese laut gesetzlicher Regelung nicht per Hand vorsortiert werden. Dafür stehen Anlagen zur Schmutzwäschesortierung bereit.

Die Vorteile, die sich für Kunden durch die Beauftragung von externen Wäschereien ergeben – flexiblere Bedarfsanpassung, Einsparung von Lagerkosten, Erhöhung der Planungssicherheit – vervielfachen die Herausforderungen in der Wäscherei durch steigende Volumina, größere Bandbreite an unterschiedlichen Textilien und Materialien sowie einem hohen Qualitätsanspruch und Zeitdruck der Auftragsbearbeitung. „Überspitzt formuliert liefert eine Wäscherei nur ein Teil des Wäschebestands eines Hauses an ein anderes Haus, verliert die Wäscherei gleich zwei Kunden“, fasst Michael Harre die Nichterfüllung der Anforderungen zusammen.

Herausforderungen für Wäschereien – Druck aus allen Richtungen

Der Blick auf die Zahlen zeichnet ein herausforderndes Bild: Die Anzahl an Hotelübernachtungen und die durchschnittliche Verweildauer in Krankenhäusern nimmt ab. Beide Entwicklungen führen zu einem erhöhten Schmutzwäscheaufkommen. Im Reinigungsbereich in Deutschland findet ein stetiger Konsolidierungsprozess statt. Immer weniger Betriebe können sich am Markt halten. Der Wettbewerbsdruck zwischen den Unternehmen steigt.

„Wäschereibetriebe konkurrieren nicht nur untereinander, sondern auch mit Kunden, welche die Reinigung wieder im eigenen Haus realisieren. Dieser Trend beruht darauf, dass vor allem Hotels die Wäscheausstattung zunehmend als Teil ihres Brand-Marketings betrachten. Sie wollen die Kontrolle über Bereitstellung und Qualität komplett in der eigenen Hand haben“, berichtet Michael Harre.

Ein dritter Einflussfaktor ist der Wettbewerb um Mitarbeiter. Außerdem wird das Schmutzwäschevolumen, insbesondere aus Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, weiter steigen. Aus einem einfachen Grund: Laut Michael Harre rechnet sich der Aufwand für die Installation von Anlagen zur Sicherstellung der gesetzlich vorgeschriebenen Hygienebehandlung für Krankenhaus eigene Wäschereien nicht.

Knapp ein Viertel der Betriebskosten sind Lohnkosten

Hohe Produktivität, steigende Produktvielfalt und verlässliche Auslieferungen sind heute die drei alltäglichen Anforderungen an Großwäschereien, berichtet Michael Harre: „Eine Wäscherei ist gefordert, täglich Tonnen von Textilien zahlreicher Kunden zur gleichen Zeit in der vertraglich vereinbarten Qualität zu bearbeiten und zurückzuliefern. Zeit- und Qualitätsansprüche dürfen aber nicht dazu führen, dass die Lohnkosten – die heute knapp ein Viertel der Gesamtkosten ausmachen – den wirtschaftlichen Rahmen sprengen.“

Mitarbeitergewinnung wird schwieriger

Die Automatisierung und Digitalisierung steigern den Output der Wäscherei. Wie in anderen industriellen Sektoren, um ergonomische Arbeitsplätze zu schaffen. „Die Motivation dahinter kommt aus zwei Richtungen. Erstens geht es den Textildienstleistern darum, Mitarbeiter bestmöglich dienstfähig zu halten. Zweitens herrscht aktuell ein starker Wettbewerb um Mitarbeiter. Wäschereien konkurrieren nicht nur mit Marktbegleitern, sondern zunehmend auch mit Logistikwarenlägern.

Selbst wenn Arbeitsstellen in der Logistik mitunter keinen guten Ruf haben, überlegen Mitarbeiter heute zweimal, ob sie in einem Lager oder in einer Wäscherei – wo es laut, heiß und feucht ist – arbeiten wollen. Lag der Fokus noch vor wenigen Jahren auf Rationalisierungen, um Kosten zu senken, geht es heute darum, alle Hebel in Bewegung zu setzen, attraktiv für neue Mitarbeiter zu werden.“ Automatisierte Lösungen fangen somit auch wegbrechende oder nicht neu besetzbare Mitarbeiterstellen auf.

Smart-Laundry-Konzept

RFID-Potenzial in Wäschereiprozessen

RFID-Transponder an den Wäscheteilen haben aus Sicht von Michael Harre ein großes Potenzial die Schnittstelle zwischen textilen Einzelteilen und der Maschinentechnik zu bilden. „Der große Vorteil liegt in der Pulk- Erfassung. Teile können bereits bei der Übernahme durch den Fahrer beim Kunden erfasst werden. Per Vorabmeldung kann die Maschinensteuerung die RFID-Daten nutzen, um eine bestmöglich Produktionsauslastung zu steuern. Ähnliches gilt dann auch wieder für die Prozesse im Warenausgang bis zur Auslieferung zum Kunden.“

Die Experten von Kannegiesser arbeiten nach Anforderungen von Wäschereien gemeinsam mit spezialisierten Systemintegratoren an der bestmöglichen Platzierung und Konfiguration von Antennen direkt an der Wäschereitechnik. „Aktuell finden ausschließlich kundenindividuelle RFIDIntegrationen statt. Eine Standard-Lösung als Plug&Play gibt es nicht. Ein verstärkter Informationsaustausch zwischen dem Wäschereimaschinenbau und der RFID-Entwicklung kann aber in Zukunft smarte Prozesse maßgeblich mitgestalten.“

Kampf den Flusen: Robotik in der Wäscherei

Kannegiesser entwickelt Roboter-gestützte Automationslösungen. Im Vergleich zu anderen industriellen Prozessen, ist die Wäschereiumgebung eine spezielle Herausforderung für Robotertechnik, so Michael Harre: „Die Vorteile von Robotern liegen in der hohen Präzision und exakten Wiederholbarkeit von Arbeitsschritten.

Anwendungsfälle in der Wäschereitechnik sind die Schmutzwäschesortierung, die Eingabe von Großteilen oder auch das Handling von Wäschestapeln im Finish. Eine Herausforderung an Roboter und die verbaute Sensorik sind Flusen, die in der textilen Umgebung unvermeidlich sind. Der Wartungsaufwand nimmt zu, beispielsweise um Fotozellen flusenfrei zu halten.“

Smart-Laundry-Konzept

Um die Automatisierungspotenziale in Großwäschereien umfassend auszuschöpfen, hat Kannegiesser ein „Smart-Laundry-Konzept“ erarbeitet. Das Konzept setzt auf vernetzte Maschinen und eine zentrale Datenbank zur Verarbeitung, Analyse und Prozessoptimierung. Das Entscheidende ist, aus Sicht des Kannegiesser- Konzeptes, eine zentrale Datenbasis über Artikel und Kunden zu erzeugen, die den kompletten Prozess steuern kann.

„Die smarte Wäscherei basiert auf der Synchronisation des Waren- und Informationsflusses. Dies führt zu einer Durchgängigkeit im Prozess, der Minimierung von Nebenzeiten und damit der Erhöhung von Produktivzeiten. Die gesamte Logistik wird mit Hilfe einer zentralen Datenbank gesteuert und transparent gemacht“, so Michael Harre.

Die Vernetzung aller Maschinen optimiert neben den operativen Prozessen auch die digitale Dokumentation aller durchgeführten Arbeitsschritte. „Diese Nachvollziehbarkeit kann zum Beispiel im Bereich des Gesundheitswesens nur von professionellen Textildienstleistern gewährleistet werden. Alle Aspekte der Hygiene, insbesondere beim Umgang mit kontaminierten Wäschestücken, müssen 100-prozentig umgesetzt sein. In einer Smart Laundry ist diese exakte Dokumentation automatisch Teil der Datentransparenz“, unterstreicht der Wäschereitechnikexperte.

Performante Maschinen und Digitalisierung im Einklang

In allen Entwicklungen ist für Kannegiesser entscheidend, dass die Maschinentechnik im Fokus bleibt – und funktioniert. „Die visionärsten Konzepte oder innovativsten Software-Lösungen schaffen nur dann Mehrwerte, wenn hochverfügbare Maschinen bereitstehen, die auch komplexe Steuerungen aus Datenbankbasierten Anwendungen umsetzen können. Ich bin überzeugt davon, dass die ausgewogene Verknüpfung und Integration von Maschinen, Systemtechnik, Logistikschnittstellen und Software am Ende den größten Kundennutzen erbringt.“

Michael Harre sieht auch die Mitnahme der Mitarbeiter in Digitalisierunsprozessen als wichtig, da trotz der Notwendigkeit der Automatisierung, der Mensch unabkömmlich bleibt. „Bei allem, was wir entwickeln, dürfen wir nicht aus dem Blick verlieren, technologische Grenzen im Denken der Mitarbeiter nicht zu überschreiten. Digitalisierung ist eine Transformation, die nicht allein über die Integration technologischer Innovationen real wird.“

Michael Harre:  „Die visionärsten Konzepte oder innovativsten Software-Lösungen schaffen nur dann Mehrwerte, wenn hochverfügbare Maschinen bereitstehen, die auch komplexe Steuerungen aus Datenbank-basierten Anwendungen umsetzen können. Ich bin überzeugt davon, dass die ausgewogene Verknüpfung und Integration von Maschinen, Systemtechnik, Logistikschnittstellen und Software am Ende den größten Kundennutzen erbringt.“

Niklas Van Bocxlaer
Niklas Van Bocxlaer
Exhibition Manager
Lüneburg bei Hamburg, Deutschland
Anja Van Bocxlaer
Anja Van Bocxlaer
Chefredakteurin und Konferenzmanagerin
Lüneburg, Deutschland
Jan Phillip Denkers
Jan Phillip Denkers
Stellvertretender Chefredakteur
Lüneburg, Deutschland
Vanessa Tan
Vanessa Tan
Redakteurin
Lüneburg, Deutschland
Cookies are necessary to provide you with our services. By continuing your visit on the website, you consent to the use of cookies.
More information Ok