smart-TEC investiert in neue Codiermaschine

Neue Codiermaschine setzt die komplexe Anforderungen im Bereich Individualisierung um!

Die neue Codiermaschine, die in der Fertigung am Standort Mindelheim installiert ist, wird für die Personalisierung von RFID-/NFC-Label eingesetzt. Die Codiermaschine kann RFID-/NFC-Label in den Frequenzbereichen HF und UHF nachträglich individuell bedrucken und codieren.

Auch das Auslesen und das Erweitern von vorhandenen Informationen, sei es ein maschinenlesbarer Aufdruck oder eine vorhandene Codierung, ist problemlos möglich. Zusätzlich kann die Performance der RFID-/NFC-Labels auf Stückebene erfasst und dokumentiert werden.

Klaus Dargahi
Klaus Dargahi
Geschäftsführer
Oberhaching, Deutschland

Es sind viele kundenindividuelle Spezifikationen möglich – von farbigen Kundenlogos, über statische und dynamische ein- und zweidimensionale Codes, bis hin zu Serien- oder Zufallsnummern. Auch das Lesen eines optischen Codes und das Umsetzen in eine identische Chipcodierungen sind problemlos möglich.

Die Maschine beherrscht alle gängigen 1D- und 2D-Codierarten. Alle Speicherbereiche des Chips können adressiert, gelesen oder beschrieben werden. Auch Sonderbefehle wie der UID-Mirror von NFC-Chips, der das NFC-Label mit einer weltweit einzigartigen Seriennummer versieht, können umgesetzt werden. Die zur Codierung relevanten Daten werden zum Nachweis für den Kunden erfasst, dokumentiert und archiviert.

Im Vergleich zu der Herstellung von kompletten RFID-/ NFC-Labels in einem Produktionsdurchgang, wie es heute häufig der Fall ist, kann nun die Chipcodierung vom eigentlichen Herstellprozess entkoppelt werden. Dadurch entsteht der große Vorteil, dass RFID-/ NFC-Label günstig vorproduziert und erst in einem zweiten Schritt nachträglich personalisiert, individualisiert und codiert werden. Die neue Codiermaschine ist sehr flexibel und mit geringen Anlauf- und Umrüstzeiten einsetzbar. Dies bietet Kunden ein Höchstmaß an Flexibilität.

Gerhard Hölzl, Leiter RFID-Entwicklung bei der RATHGEBER-Gruppe hält die neue Anschaffung für einen wichtigen strategischen Schritt in Richtung Industrie 4.0. „Genauso ausführlich und trotzdem flexibel sich der Inhalt von Chip-Codierungen inzwischen definieren lässt, so schnell und zuverlässig lässt sich Entwicklungsarbeit mit der Codiermaschine in ein kundenindividuelles Produkt überführen.“


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