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Checkpoint Blog-Beitrag: Implementierung von EAS-Systemen

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Checkpoint Blog-Beitrag: Implementierung von EAS-Systemen

Implementierung – Wie EAS-Systeme am besten im LEH eingeführt werden können

Blog Beitrag von Checkpoint Systems

Am Ende unserer Serie zur Warensicherung im Lebensmittelhandel beschäftigen wir uns ironischerweise mit dem Anfang jeder EAS-Lösung. Wir möchten Ihnen die 7 wichtigsten Schritte vorstellen, die Ihnen helfen können, EAS in Ihrem Lebensmittelgeschäft oder Ihren Filialen erfolgreich zu implementieren.

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1. Starten Sie mit einem Pilotprojekt

Die Frage, die sich jeder Einzelhändler stellt, wenn er eine EAS-Lösung für sein Geschäft oder seine Filialen in Erwägung zieht, lautet: „Wie fangen wir an?“ Eine vollständige Einführung kann ein großes Unterfangen sein, besonders wenn man noch keine Erfahrungen mit EAS-Systemen hat. Deshalb empfehlen wir von Checkpoint die Durchführung eines Pilotprojekts. Das Testen der Lösung in wenigen Geschäften mit einer kleinen Anzahl sorgfältig ausgewählter Produkte kann nützliche Einblicke in die potenziellen Auswirkungen und den ROI geben. Das hilft nicht nur dabei, die wirklich passende EAS-Lösung bei der späteren vollständigen Einführung auszuwählen, es sorgt auch dafür, dass der Einzelhändler gleich nach der Implementierung effizient und effektiv mit der neuen Lösung arbeiten kann.

2. Wählen Sie die richtigen Geschäfte für das Pilotprojekt aus

Das Naheliegendste bei der Auswahl von Geschäften, in denen ein Pilotprojekt durchgeführt werden soll, wäre, diejenigen auszuwählen, in denen es besonders viele Ladendiebstähle und Verluste gibt. Der Trugschluss: Dies führt wahrscheinlich zu den besten Ergebnissen und umfangreichsten Erkenntnissen für eine vollständige Einführung. Wir von Checkpoint raten jedoch dazu, fünf Geschäfte auszuwählen, die das gesamte Risikoprofil repräsentieren. Dadurch erhalten Einzelhändler ein besseres Gesamtbild der tatsächlichen Auswirkungen von EAS.

Zudem hat es noch einen entscheidenden Nachteil ein EAS-Pilotprojekt nur in Filialen mit hohem Risiko und hohen Verlusten durchzuführen. Diese Filialen haben in der Regel das am stärksten ausgelastete Managementteam, das stressigste Betriebsumfeld und die höchste Personalfluktuation. Das sind keine idealen Bedingungen für einen Testlauf. Das Engagement des Filialmanagements darf nicht unterschätzt werden (siehe auch Schritt 4).

3. Wählen Sie die passenden Produkte für das Pilotprojekt aus

Anders als bei der Auswahl der Geschäfte sollten die Einzelhändler hier die Produkte auswählen, die dem Unternehmen derzeit die größten finanziellen Probleme bereiten. Darüber hinaus ist es ratsam, mit einfach zu kennzeichnenden Produkten zu beginnen und komplexere Produkte erst später hinzuzufügen. Auf diese Weise werden eindeutige Ergebnisse und damit auch der Erfolg des Pilotprojekts sichergestellt.

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Ein weiterer wichtiger Aspekt ist hierbei die Verfügbarkeit genauer und aktueller Daten über Verluste bei einem bestimmten Produkt. Wenn ein Einzelhändler nicht weiß, wie viel von einem bestimmten Produkt jeden Monat verloren geht, wäre ein Pilotprojekt mehr oder weniger sinnlos, da nicht beurteilt werden kann, ob die Lösung eine positive Wirkung hat bzw. wie groß die Wirkung ist. Generell gilt: Bei der Durchführung des Pilotprojekts sollten die Dinge so einfach wie möglich gehalten werden.

4. Achten Sie auf ein positives Engagement des Managements in den ausgewählten Filialen

Wie viele andere Technologien auch erfordert EAS menschliches Mitwirken und Engagement, um erfolgreich zu sein. EAS ist in erster Linie ein Abschreckungsmittel und erfordert die volle Unterstützung des Filialmanagements. Dies sollte bei der Auswahl der Geschäfte, in denen das Pilotprojekt durchgeführt werden soll (Schritt 2), berücksichtigt werden – wobei Geschäfte mit Teams zu bevorzugen sind, die sich aktiv für die Verbesserung der Einkaufsumgebung für ihre Kunden einsetzen.

Im Rahmen des Pilotprojekts werden ihnen zusätzliche Aufgaben abverlangt, sie müssen sich mit der kleinen, aber offensichtlichen Störung durch die Installation arrangieren und Zeit für die Messung, das Management und das Feedback während des gesamten Prozesses aufwenden. In der Vergangenheit sind Pilotprojekte mitunter daran gescheitert, dass die Mitarbeitenden in den Geschäften nicht die nötige Motivation und die damit zusammenhängende Beteiligung mitbrachten.

5. Wählen Sie einen geeigneten Zeitraum

Wir empfehlen für ein EAS-Pilotprojekt einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten einzuplanen. Während dieser Zeit sind regelmäßige Messungen des Warenschwunds auf der Grundlage der tatsächlichen Anzahl der Produkt-SKUs im Vergleich zum Umsatz erforderlich, wahrscheinlich monatlich.

Es ist entscheidend, dass während dieses Zeitraums keine betrieblichen Veränderungen an den Filialen oder am Produkt-Merchandising vorgenommen werden. Wird beispielsweise eine Pilotfiliale während des Pilotprojekts umgestaltet, können diese Änderungen am Layout der Filiale oder an der Positionierung der Waren die Wirksamkeit der EAS in Frage stellen oder es zumindest schwer machen, sie genau zu erfassen. Auch personelle Anpassungen oder neue Maßnahmen zur Schadensverhütung, die über die EAS-Installation hinausgehen wie z. B. der Einsatz eines Vertragsbediensteten, können die Integrität der Pilotergebnisse gefährden. Im Idealfall sollte die Filiale während des gesamten Pilotprojekts bis auf die EAS-Installation unverändert bleiben. 

Nach einer gewissen Zeit der Messung erweitern einige Kunden die Palette der in den Testläden durch EAS geschützten Produkte, um den Erfolg des RF-Schutzes weiter zu bewerten. Das kann zu nützlichen Daten für die Gesamt-ROI führen, sollte aber erst dann in Angriff genommen werden, wenn gute Ausgangsdaten für die erste Reihe geschützter Produkte gesammelt und bestätigt worden sind.

6. Rechnen Sie mit anfänglichen Hürden

Natürlich soll ein Pilotprojekt so reibungslos wie möglich beginnen und gleich eine Fülle von Rückmeldungen aus den Geschäften über die Auswirkungen von EAS liefern, aber das ist der Idealfall. In der Regel müssen sich Einzelhändler bei Pilotprojekten mit einigen Startschwierigkeiten auseinandersetzen. Zum Beispiel kann die EAS-Installation zu kleineren Komplikationen führen oder das Ladenpersonal könnte Bedenken hinsichtlich der Kennzeichnung der Produkte haben, da dies für sie neu ist und anfangs als arbeitsintensiv empfunden werden könnte. Wichtig sind in jedem Fall der Austausch und die gemeinsame Bewältigung dieser Herausforderungen.

7. Suchen Sie sich den richtigen Partner

Unser letzter Tipp: Suchen Sie sich einen erfahrenen Partner, der Sie beim Pilotprojekt und der EAS-Implementierung generell bestmöglich unterstützen kann.

Falls Sie dabei an uns denken, hier ein paar Infos, die bei der Entscheidung helfen könnten:

Checkpoint ist ein führender Entwickler von RF- und RFID-basierten Technologiesystemen für Anwendungen in den Bereichen Verlustprävention und Bestandsmanagement für den Einzelhandel weltweit, einschließlich Etikettierungs- und Kennzeichnungslösungen.

Unser Angebot umfasst Lösungen für die Bereiche In-Lane, SCO und traditionelle Ein- und Ausgänge. Auch Source-Tagging-Lösungen gehören zu unserem Portfolio. Wir verfügen hier über mehr als 25 Jahre Erfahrung und helfen Einzelhändlern, CPG-Unternehmen und Verpackungsherstellern, RF-EAS-Etiketten effizient und sicher in und auf der Verpackung ihrer Produkte anzubringen.

Wenn Sie mehr über die Durchführung eines Pilotprojekts in Ihren Geschäften erfahren möchten oder weitere Informationen über die Lösungen und Dienstleistungen von Checkpoint wünschen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Ein Mitglied unseres Teams wird sich umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen.

Unsere Produkte

Source to Success: RFID mit Checkpoint Systems
HALO IoT-Plattform
Stephen Howells
Stephen Howells
Director Global Product Management
Hirschhorn, Deutschland
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