Cap-Lock für Spritzen (Bild: Schreiner)

Sichere Supply Chain im Krankenhaus mit RFID

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Sicheres und effizientes Medikamentenmanagement!

Ob Lagerverwaltung oder Vorbereitung von Medikamententabletts: Der hektische Krankenhausalltag fordert ein effizientes, fehlerfreies Medikamentenmanagement. RFID-Labels bieten hier eine gute Lösung. Bei Spritzen oder Vials mit flüssigen Medikationen wird das Auslesen von nah an der Flüssigkeit positionierten UHF-RFID-Labels jedoch gestört. Deshalb kommen häufig vom Gefäß abstehende Flag-Labels zum Einsatz.

Diese können in vielen Fällen zuverlässig ausgelesen werden, müssen aber im Krankenhaus mit hohem Zeitaufwand meist manuell am Gefäß angebracht werden.

Anders die neuen RFID-Labellösungen von Schreiner MediPharm: Sie können vollautomatisch verarbeitet werden und minimieren den negativen Effekt von Flüssigkeiten.

Frank Linti
Frank Linti
Business Development Manager RFID
Oberschleissheim, Deutschland

Die Herausforderung bei UHF-RFID-Labels speziell für Spritzen und Vials mit flüssigen Medikationen besteht vor allem im zuverlässigen Auslesen des Chips – denn sowohl das Gefäßmaterial als auch die Zusammensetzung der Flüssigkeit können dies negativ beeinflussen.

Mit Flag-Labels wird das Problem weitestgehend umgangen; der Nachteil ist jedoch, dass die abstehenden RFID-Labels abreißen können, zusätzlichen Platz benötigen, unpraktisch im Handling und kostenintensiv im manuellen Anbringen sind.

Speziell für Spritzen und Vials hat Schreiner MediPharm zwei neue, sehr robuste Labelkonstruktionen konzipiert, bei denen die Antenne größtenteils außerhalb des mit Flüssigkeit gefüllten Bereichs liegt, was eine höhere Reichweite beim Auslesen ermöglicht. Das ins Label integrierte RFID-Inlay befindet sich im Bereich der Kappe und kann im normalen Etikettierprozess des Primärcontainers maschinell verarbeitet werden.

Beide RFID-Lösungen vereinfachen zudem die Pulk-Lesung und können optional um eine digitale Erstöffnungsindikation ergänzt werden.

Cap-Lock für Spritzen

Der Kappenadapter Cap-Lock wird auf den Primärverschluss der Spritze aufgesetzt und mit diesem verzahnt, um die unterschiedlichen Radien von Spritzenkörper und -verschluss auszugleichen. Das Label umschließt Spritzenkörper und Kappenadapter zum Manipulationsnachweis; das auf die Anwendung abgestimmte RFID-Inlay ist im oberen Labelteil auf Kappenhöhe integriert.

Flexi-Cap für Vials

Flexi-Cap kombiniert ein Kennzeichnungslabel und eine Folienkappe zum irreversiblen Erstöffnungsnachweis und sichert die Integrität des Vials. Ergänzt um ein RFID-Inlay auf Höhe der Kappe, wird es zu einem Identifikationstool für jedes einzelne Gefäß.

Mit einfachen Hand- oder speziellen Lesegeräten können die auf den RFID-Labels hinterlegten Daten – etwa Produktname, Hersteller, Batch-Nummer und Ablaufdatum – automatisch ausgelesen und mit einer Datenbank abgeglichen werden.

So lässt sich der Bestand genau nachverfolgen und es wird transparent, ob Medikamente fehlen oder zeitnah verbraucht werden sollten. Patienten werden so vor möglichen Medikationsfehlern geschützt und ein eventueller Missbrauch von kritischen Medikamenten durch das Personal wird verhindert.


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