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Welche Folgen verursachen falsch gewählte Etiketten?

Bild: herpa print

Welche Folgen verursachen falsch gewählte Etiketten?

Kennzeichnungsspezialist herpa print steht für Know How bei der Etikettenwahl

Das passgenaue Etikett für eine spezifische Kennzeichnungsaufgabe erfordert die Verwendung von Materialien, die für die Anwendung optimal geeignet sind, korrekt bedruckt und mittels eines geeigneten Klebstoffs auf der Oberfläche des Objekts fixiert werden. Andreas Binder, Vertriebsleiter bei herpa print, erläutert die Konsequenzen bei der Auswahl falscher Etiketten.

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Herr Binder, warum ist die Auswahl des richtigen Etiketts so wichtig?

Das korrekt ausgewählte Etikett fungiert als essentielle Grundlage für effiziente betriebliche Abläufe. Das Etikett speichert und überträgt die Information, die für eine präzise Identifikation notwendig sind. Des Weiteren existieren bindende Vorschriften zur Kennzeichnung, die ausschließlich durch die Wahl eines adäquaten Etiketts erfüllt werden können. Beispielsweise können geforderte Dokumentationen von Prüf- und Wartungsaktivitäten seitens der Gesetzgebung nur geleistet werden, wenn sicherheitsrelevante Bauteile eindeutig identifizierbar sind. Im Falle von Reparaturen, Rückrufen, Ersatzteillieferungen oder Gewährleistungen kommt dem korrekten Etikett ebenfalls eine entscheidende Rolle zu. Ein weiteres signifikantes Applikationsfeld ist mit der Kennzeichnung von Gefahrstoffen verbunden. Das gilt insbesondere für die Chemieindustrie. Speziell in dieser Branche müssen die Etiketten aus besonders resistenten und stark haftenden Materialien bestehen.

Was passiert, wenn das falsche Etikett verwendet wird?

Ein falsch gewähltes Etikett hält den Umweltbedingungen häufig nicht stand. Es wird unlesbar, haftet nicht mehr auf dem Bauteil oder zerfällt sogar ganz. In diesem Fall können sämtliche vorgesehenen Anforderungen nicht mehr erfüllt werden und Mehrkosten entstehen. In digitalisierten und automatisierten Prozessen führt die mangelnde eindeutige Identifikation von Objekten zu kostspieligen Störungen der Produktions- oder Logistikabläufe. Fehlende Etiketten müssen aufwendig nachgedruckt und manuell angebracht werden. Das erhöht den Materialbedarf. Die abgefallenen Etiketten können darüber hinaus die Sensorik oder Mechanik der Anlage verkleben. Zusätzlich führt der Einsatz kostengünstigen Etikettenmaterials mit Oberflächenunebenheiten durch die schleifende Wirkung zu einem vorzeitigen Verschleiß der Druckköpfe. Dieser Aspekt wird oft vernachlässigt, ebenso wie die Tatsache, dass Verschmutzungen, beispielsweise durch Staub oder Schnittreste aus minderwertiger Etikettenproduktion, sich in den Druckern oder Spendereinrichtungen verbreiten können. Wir haben bereits viele Unternehmen dabei unterstützt, Prozessprobleme zu beheben, die eindeutig auf die Verwendung falsch ausgewählter oder qualitativ minderwertiger Materialien zurückzuführen waren.

Warum werden Etiketten nicht sorgfältiger ausgewählt?

Etiketten zählen zu den sogenannten C-Teilen, die keine integralen Bestandteile eines Produkts darstellen und einen niedrigen Stückpreis aufweisen. Aufgrund dieser Eigenschaften werden sie oft als strategisch weniger bedeutend betrachtet und mit begrenzten Budgets kalkuliert.

Dies hat zur Folge, dass in der Regel nur die kostengünstigsten Etiketten beschafft werden – mit erheblichen negativen Auswirkungen auf Abläufe und Anlagen. Eine rein auf den niedrigen Preis fokussierte Beschaffung vernachlässigt potenzielle Auswirkungen auf die Effizienz betrieblicher Prozesse sowie auf die Lebensdauer und Leistungsfähigkeit der Anlagen. Daher ist eine strategisch ausgerichtete Beschaffung selbst bei scheinbar unbedeutenden C-Teilen von entscheidender Bedeutung für den reibungslosen Betrieb und langfristigen Erfolg.

Worauf ist bei der Etikettenwahl zu achten?

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Das zur Anwendung passende Etikettenmaterial, der Klebstoff und das Druckverfahren sind von entscheidender Bedeutung. Einbezogen werden müssen externe oder anwendungsbedingte Einflüsse, die auf das Etikett einwirken könnten. Es besteht die Möglichkeit, dass zusätzliche lösemittel- und chemikalienresistente Schutzlaminate oder Schutzlacke erforderlich sind. Berücksichtigt werden muss auch, wie leicht sich ein Etikett vom Trägermaterial löst. Fehlt hier die Abstimmung, besteht das Risiko, dass der Fertigungsprozess durch den Druck- und Spendevorgang des Etiketts beeinträchtigt wird, was vermieden werden sollte.

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Andreas Binder
Andreas Binder
Vertriebsleitung herpa print
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