RFID-UHF-Readers Q300 auf Linux-Basis (links) und HF-Busmodus des TBEN-L-RFID (Bild: Turck)

Turck präsentiert erweitertes RFID-Produktportfolio

Landing Page: https://www.turck.de/de/productgroup/Identifikationssystem

Linux-Erweiterung für RFID-UHF-Reader

Turck präsentiert eine Linux-Variante seines vielseitigen RFID-UHF-Readers Q300.

Das Betriebssystem bietet Vorteile speziell für Systemintegratoren, die auf dem Schreib-Lese-Kopf weiterführende Programmierungen vornehmen können – etwa zur dezentralen Vorverarbeitung von Daten oder zur Anbindung an übergeordnete Warenwirtschaftssysteme.

Bernd Wieseler
Bernd Wieseler
Director Product Management RFID Systems
Mülheim an der Ruhr, Deutschland
Jan-Oliver Uhlmann
Project Management Identification Systems
Mülheim an der Ruhr, Deutschland

Als „Multitool für Industrie 4.0“ ist der Q300 vor einem Jahr auf den Markt gekommen.

Der Zwei-Watt-Reader ermöglicht den Anschluss von bis zu vier passiven UHF-Antennen und ist damit zum Beispiel in Applikationen mit Pulkerfassung verwendbar. Triggersignale oder LED-Leuchten lassen sich über die vier digitalen I/Os ansteuern.

Zudem erhöht die umschaltbare Antennen-Polarisation die Lese- und Erfassungsraten in Umgebungen mit viel Metall. Der Schreib-Lese-Kopf in IP67 unterstützt „Power over Ethernet“ (PoE), benötigt bei Bedarf also lediglich ein Ethernet-Kabel für die Spannungsversorgung und die Kommunikation mit Industriesteuerungen, ERP- oder anderen Systemen.

Zusätzlich zu der bestehenden Codesys- und der neuen Linux-Variante wird Turck auch Q300-Geräte auf Basis von Windows Embedded Compact 2013 sowie OPC-UA vorstellen.

IP67-RFID-Interface vereinfacht Integration

HF-Busmodus des TBEN-L-RFID ermöglicht auf vier RFID-Ports den Anschluss von bis zu 128 Schreib-Lese-Köpfen. Turcks RFID-Interface TBEN-L-RFID vereint das einfache Handling und die schnelle Integration des kompakten TBEN-S-RFID mit der Robustheit der größeren TBEN-L-Bauform.

Sein HF-Busmodus kann pro Port bis zu 32 geeignete HF-Schreib-Lese-Köpfe in Reihe anbinden. Das senkt in Applikationen mit vielen Schreib- und/oder Lese-Positionen Verdrahtungsaufwand und Kosten erheblich.

Zahlreiche vordefinierte Befehle und Betriebsmodi für die gängigsten Einsatzszenarien reduzieren den Programmieraufwand in der SPS. Filter und verschiedene Datenexport-Optionen machen zudem eine Middleware oft überflüssig. Auch der Mischbetrieb von HF- und UHF-Schreib-Lese-Köpfen ist möglich.

Neben dem HF-Busmodus beherrscht das TBEN-L-RFID Befehle wie Inventory für Singletag- und Multitag-Anwendungen sowie den Leerlauf- und den Continuous-Mode, mit denen die gängigsten Applikationen abgebildet werden können.

Das neue RFID-Interface ist zur direkten Anbindung an Steuerungen über Profinet, Ethernet/IP oder Modbus TCP ausgelegt. Es stellt neben vier RFID-Ports auch acht universelle I/Os zum Anschluss von Triggern oder Aktoren zur Verfügung. Die Leistungsversorgung erfolgt über 7/8-Zoll-, der Netzwerkanschluss über M12-Steckverbinder.


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