IoT-Plattform für Smart-City-Applikationen in Barcelona
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IoT-Plattform für Smart-City-Applikationen in Barcelona

Ende 2017 führte Barcelona eine Open-Source-CityOS-Plattform als Teil des „Barcelona Digital City 2017-2020“ Plans ein. Die Stadt soll damit offener, gerechter und partizipativer gestaltet werden.

Die City-IoT-Plattform ermöglicht die Entwicklung von Technologie-Feldversuchen bis zu stadtweiten, verbundenen Applikationsprojekten.

Spaniens Hauptstadt, mit 1,6 Millionen Einwohnern zweitgrößte Stadt des Landes, hat sich zu einem Technologie-Drehkreuz für Tech-Unternehmen und Start-ups entwickelt. Seit mehr als zehn Jahren werden kontinuierlich Smart-City-Lösungen getestet und ausgerollt.

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Prozessanforderungen

Die ersten smarten Stadtprojekte in Barcelona starteten bereits 2006. Seitdem hat die katalanische Metropole verschiedene intelligente Stadtanwendungen getestet und umgesetzt. Im nächsten Schritt sollte eine Open-Source-Dateninfrastruktur geschaffen werden, die es Bürgern und Unternehmen ermöglicht, eigene Anwendungen einzusetzen.

Zielsetzungen

  • Bereitstellung von Daten für Dienstleistungsanbieter
  • Schnittstellen zur Verfügung stellen
  • Kreatives und dynamisches Umfeld schaffen
  • Innovationen fördern

Lösung

Die Einbindung aller erhebbaren Daten ist die Basis für intelligente Stadtprojekte in Barcelona. Dieser Ansatz wird durch eine City-IoT-Plattformen, Sentilo, erleichtert. Die Plattform ermöglicht die Erfassung, Verarbeitung und Verteilung von Sensordaten aus verschiedenen Quellen. Die Entwicklung von Sentilo begann 2011. Die Plattform wurde auf dem Barcelona IoT Kongress 2013 eingeführt und 2014 als Open Source freigegeben.

Sentilo verwaltet 15.000 Sensoren in Barcelona, von denen ein Großteil in Smart-Metering-Anwendungen in Gebäuden und Photovoltaik-Stromerzeugern installiert sind. Die Verbindung zu den Stadtwerken ermöglicht der Verwaltung, die Energieeffizienz von einzelnen Gebäuden und ganzen Stadtgebieten zu analysieren.

Stadtweit sind über 100 Lärmsensoren integriert. Die Ausweitung dieser Installationen findet statt, wann immer öffentliche Arbeiten abgeschlossen werden.

Die Bereitstellung der Technologie als Open Source ermöglicht es anderen Kommunen, eigene Applikationen zu erstellen und dann zu teilen. Barcelona testete beispielsweise eine Beladungszonen-Sensor-Applikation im Feld, die zuerst in der Stadt Reus eingesetzt wurde. Die Funktion: Nach Ablauf der zwanzig erlaubten Minuten zum Be- und Entladen sendet der Sensor eine Warnung und schaltet eine an der Zone eingebettete LED optisch von Grün auf Rot.

Barcelona organisiert nicht alle Dienste in einer einzigen App. So gibt es eine App für das Parken, eine für öffentliche Verkehrsmittel und eine andere für das Fahrrad-Sharing.

Ein Jahr nach dem Start wurde der Sentilo-Code als Open Source zur Verfügung gestellt. Die Bereitstellung der Technologie als Open Source ermöglicht es anderen Kommunen, eigene Applikationen zu erstellen und dann zu teilen. Städte, Unternehmen, Organisationen und Privatanwender können Sentilo für ihre eigenen Zwecke einsetzen.

Vorteile

  • Analyse der Energieeffizienz von Gebäuden und Gebieten
  • Die Plattform ist ein flexibler Informationsvermittler zwischen Stadtdiensten
  • Zugang zu städtischen Dienstleistungen wird erleichtert
  • Datenschutzregeln werden berücksichtigt
  • Kontrollen werden digitalisiert
  • Sentilo ist open source und kommt weltweit zum Einsatz

Ausblick

  • Fußgängerübergänge, die bei Benutzung aufleuchten
  • Verbindung von intelligenten Wasserzählern in Gebäuden, um Lecks zu verfolgen

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