Schwundreduzierung durch Wäschepoolsystem mit RFID
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Localization

Schwundreduzierung durch Wäschepoolsystem mit RFID

Die Textillogistik in Beherbergungsbetrieben erfordert eine reibungslose Zirkulation der Wäschestücke zwischen Wäscherei und Betrieb. In der Regel halten Beherbergungsbetriebe die 5-fache Menge an Wäschestücken vor, um auch bei sehr hoher Auslastung immer über ausreichend Wäsche zu verfügen. Die Anzahl der verfügbaren Wäschestücke sollte optimalerweise korrekt und in Echtzeit dokumentiert werden. Die Textilien sollten außerdem lokalisierbar sein.

Beim Textilservicedienstleister Wäscherei Stich wurden insgesamt 70.000 Textilstücke mit UHF-RFID-Transpondern getaggt und deren ID's in ein IT-gestütztes Poolsystem eingepflegt.

Die Bremer Wäscherei Stich bearbeitet täglich rund 26 Tonnen Wäsche. 110 Mitarbeiter sind für das Familienunternehmen in dritter Generation tätig. 11 Lkw decken pro Tag einen Geschäftsradius von 150 Kilometern bis zu den norddeutschen Inseln ab.

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Prozessanforderungen

Die Wäscherei Stich stellt UHF-RFID-getaggte Mietwäsche in einem Poolsystem für Beherbergungsbetriebe zur Verfügung. Hochpreisige Textilstücke – inklusive Stickung – sind kostspielig. Um Diebstahl und Schwund zu eliminieren, sowie Wäschezyklen transparent zu dokumentieren, werden UHF-RFID-Tags eingesetzt.

Zielsetzungen für Beherbergungsbetriebe

  • Schwundreduzierung und -lokalisierung
  • Investitionsvolumen verringern
  • Schwund eliminieren
  • Wäschezyklen transparent dokumentieren

Lösung der Wäscherei Stich

Insgesamt sind 70.000 Textilteile aus dem Poolsystem der Wäscherei Stich mit UHF-RFID-Transpondern getaggt. Dafür kommen zwei Verfahren zum Einsatz: Die UHF-RFID-Transponder werden in der Wäscherei gepatcht oder – insbesondere für neuere Ware – vom Textillieferanten in den Saum eingenäht. Insbesondere hochpreisige Wäschestücke, etwa Bade- und Saunatücher, werden aus Sicherheitsgründen mit UHF-RFID-Transpondern getaggt, um Diebstählen vorzubeugen.

Kosten

Die Kosten für das Patchen oder Einnähen belaufen sich auf 1,50 Euro pro Stück. Insgesamt sind sechs UHF-RFID-Reader installiert, zwei im Wareneingang und vier im Finish-Bereich der Wäscherei. Die Wäscheaufbereitung im Poolsystem erhöht die Produktionsleistung der Wäscherei insgesamt um 20 Prozent. Hauptvorteil: Maschinen müssen nicht mehr kundenspezifisch gerüstet werden. Durch das Bündeln aller Kundentextilien werden Produktionsstillstände vermieden.

Vorteile

Gereinigte Ware kann für den Transport verpackt werden, bevor die Anlieferung von Schmutzwäsche erfolgt. Der Einsatz des Poolsystems gleicht die unterschiedlich hohen Wäscheumläufe der einzelnen Kunden aus. Die Folge: Reduzierter Gesamtwarenbestand und Kosten.

  • Günstigere Preise für die Mietwäsche
  • Beweispflicht: Diebstahl wird lokalisiert und dokumentiert
  • Gesamtwarenbestand wird reduziert, garantierte Warenbestände vor Ort
  • Geringeres Eigeninvestment
  • Exakte Inventur: Schwundreduzierung und -lokalisierung
  • Kosten und Investitionsvolumen sinken

Outlook

  • Im nächsten Schritt sollen die getaggten Textilstücke der Wäscherei auf insgesamt 150.000 erhöht werden

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